Sinister

Der Schriftsteller Ellison Oswalt (Ethan Hawke) schreibt Bücher über wahre Verbrechen.

Verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Erfolg zieht Ellison mit Frau und Kindern in eine Kleinstadt in Pennsylvania, wo vor Jahren ein Massaker geschah, das bis heute nicht aufgeklärt ist. Dass ihr neues Heim das Haus der Ermordeten ist, verschweigt der Autor seiner Familie. Seine Nachforschungen stoßen beim Sheriff auf wenig Gegenliebe. Auch bei der eigenen Familie kriselt es. Seine Frau Tracy (Juliet Rylance) hat die ewigen Umzüge satt. Der 12jährige Trevor (Michael Hall D’Addario) wird von Albträumen geplagt und die kleine Ashley (Clare Foley) vermisst einfach ihr altes Haus. Auf dem Dachboden findet Ellison eine Kiste mit alten Super 8-Filmen, die neben harmlosen Familienaufnahmen auch verstörende Szenen enthalten. Da die Polizei sich für die neuen Spuren nicht interessiert, ermittelt Oswalt auf eigene Faust. Je mehr sich der Autor mit den geheimnisvollen Bildern beschäftigt, desto mehr beginnt er an seinem Verstand zu zweifeln. Zudem scheinen übernatürliche Mächte plötzlich von seiner Familie Besitz zu ergreifen.

Ethan Hawke, der smarte Star des amerikanischen Independent-Kinos, lädt zu einem spannenden Horrortrip der besonderen Art, der von US-Kritikern als „gruseligster Film in diesem Jahr“ gefeiert und von „Variety“ mit „The Shining“ verglichen wird. Hawke spielt einen Autor, der über wahre Verbrechen schreibt. In seiner neuen Wohnung, deren Vorbesitzer ermordet wurden, entdeckt er eine Kiste mit selbstgedrehten Super 8-Filmen. Der geheimnisvolle Fund sorgt alsbald für Albträume und unheimliche Begegnungen der übernatürlichen Art, die ihn und seine Familie in höchste Gefahr bringen. Produziert von den Machern der „Paranormal Acticity“-Filme und inszeniert von Scott Derrickson („Der Exorzismus der Emily Rose“) beweist „Sinister“ eindrucksvoll, dass nervenaufreibende Spannung und echter Grusel auch ohne viel Blut und Gemetzel funktioniert: very scary!