„Skimming“ vor dem Dresdner Landgericht – 14.000 Euro durch Geldautomaten-Manipulation ergaunert

Mihai S. musste sich wegen Manipulation an Geldautomaten der Ostsächsischen Sparkasse Dresden vor dem Gericht verantworten. Die Daten auf dem Magnetstreifen und die ausgespähte Pin wurden benutzt, um mit einer Kopie der Karte in Marokko Geld abzuheben. +++

Böse Falle beim Geldabheben! Mit geschickt angebrachten Minikameras und Lesegeräten gelingt es Betrügern immer wieder andere Leute um ihr Geld zu bringen. Wegen dieses sogenannten „Skimmings“ stand am Mittwoch ein junger Mann in Dresden vor Gericht.

Ein Banküberfall auf die leise Art. Solche Vorrichtungen sind unauffällig und oft erstaunlich perfekt angefertigt. Der geprellte Bankkunde merkt den Betrug meist erst beim Abholen der Kontoauszüge. Für die Betrüger ein Riesengeschäft. Hunderte Millionen Euro werden jährlich über präparierte Geldautomaten ergaunert. Inzwischen haben die Banken ihre Automaten sicherer gemacht – Betrug durch Skimming – so die Ostsächsische Sparkasse – sei prinzipiell nicht mehr möglich.

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