Skisprung-Event am Markkleeberger See

Auch die Leipziger sind im Olympia-Fieber. Die Gold-Flüge des Schweitzers Simon Ammann haben Sportbegeisterte am Markkleeberger See ermutigt sich auf die Bretter zu wagen, die Schanze runter zu stürzen und vielleicht auch den Telemark zu setzen:

Alle machen eine Welle – und das mitten im Winter: Hunderte kamen und wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Da wurden Zeichen gegeben, dass man denken konnte, eine neue Trendsportart sei am Markkleeberger See aus der Taufe gehoben worden. Das bunte Treiben war nicht zu übersehen.

Interview: Henrik Wahlstadt – Veranstalter Sportfreunde Neuseenland

So stürzte man sich auch gleich in die Anlaufspur. Mehr als 60 aktive hatten sich eingetragen. Nicht jeder der Teilnehmer konnte die notwendige Standfestigkeit nachweisen, die man benötigt, um ganz vorn mitzumischen. Faire Bedingungen für alle hieß das Credo beim ersten Markkleeberger Sprunglauf. Auch die kleinen hatten ihre Freude am Wettkampf und mischten fleißig mit.

Interview: Teilnehmer

Gesagt, getan, dann ging es auch schon hinunter. Auch die Damen mischten feste mit. Was bei Olympia noch nicht erlaubt ist, am Markkleeberger See ist es eine Selbstverständlichkeit.

Interview: Teilnehmerin

Spaß und Freude standen im Mittelpunkt. Was aber so einfach aussah, verlangte Mut und Geschicklichkeit, um auf den Skiern stehenzubleiben. So hatte jeder der Teilnehmer seine eigene Vorstellung, wie er das Kampfgericht von seiner Leistung überzeugen konnte. Beinahe die gesamte Skispringernation war an den Markkleeberger See gekommen und wusste mit hervorragenden Leistungen zu überzeugen.

Interview: Teilnehmer

Auch Moderator Roman Knoblauch ließ es sich nicht nehmen, beim Sprunglauf dabeizusein. Um in der Spitzengruppe mitmischen zu können, muss er noch ein wenig üben. Aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Besser machte es Frank Werschun, der mit 8,80 m die beste Weite erzielte und sich in die Siegerliste eintragen konnte.

Bei den Damen holte Elfie Rose den Titel, in der Mannschaftswertung kamen die drei Fragezeichen auf den ersten Platz. Der Markkleeberger Sprunglauf sicherte sich gleich in seiner ersten Auflage maximale Sympathien.