Skulptur „AMALIA“ entsteht an der St. Petersburger Straße

Der Dresdner Künstler Andre Tempel beginnt am Sonntag mit dem Bau seiner Skulptur „AMALIA“ auf der Verkehrsinsel St. Petersburger Straße, Höhe Lingnerallee. +++

Auf dieser baumbestandenen Rasenfläche errichtet der Künstler bis Ende Juni mit einfachsten Mitteln und Materialen eine Skulptur von zugleich monumentaler und graziler Wirkung. Der Standort des Kunstwerkes liegt mitten im Zentrum und doch außerhalb der Wahrnehmung. Durch „AMALIA“ wird er für ein Jahr umgewandelt in einen Aufenthaltsort. Dabei unterstreicht das rohe, unbehandelte Material den temporären Zustand der Skulptur, die nach einem Jahr wieder abgebaut wird. Der Zugang zur Skulptur ist möglich über Ampelkreuzungen von der Kreuzstraße oder der Lingnerallee.

Realisiert wird André Tempels Skulptur „AMALIA“ als eines von zwei Projekten, die von der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Dresden 2012 im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs für Dresdner Künstlerinnen und Künstler ausgewählt wurden. Die Arbeiten sollten sich mit spezifischen stadträumlichen Bedingungen in Dresden und den Potenzialen der alltäglich erlebten Stadt auseinandersetzen. In den letzten Wochen haben bereits Anke Binnewerks „Neumarktfenster“ für viel öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt.

Quelle: Dresden – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit