„smac“-Eröffnung steht kurz bevor

Kurz vor der feierlichen Eröffnung sind die Arbeiten im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz in der heißen Phase.

Rentier, Bison und Moschus-Ochse sind am Freitag in ihr neues Domizil im „smac“ in Chemnitz eingezogen.

In der ersten Etage des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz wird die Geschichte der Kalt- und Warmzeiten gezeigt.

Damit wird es hier den längsten Zeitabschnitt der archäologischen Dauerausstellung zu entdecken geben.

Interview: Melanie Wunsch – Kuratorin „smac“

Tontöpfe und Schalen, aber auch Sperrspitzen und Steinäxte beschreiben die 7.000-jährige Kultur, als die Menschen in Sachsen sesshaft wurden.

Los geht es mit der Kultur der ersten Bauern aus der Mitte des 6. Jahrtausends vor Christus bis hin zur Zeit der Völkerwanderung im 6. und 7. Jahrhundert nach Christus.

Ein Höhepunkt in der archäologischen Ausstellung ist das Modell einer jungsteinzeitlichen Siedlung.

Das Modell zeigt Häuser und Kreisgrabenanlagen, die in Dresden-Nickern ausgegraben wurden und aus der Zeit um 5.000 vor Christus stammen.

Interview: Sabine Wolfram – Direktorin „smac“

In den kommenden drei Wochen werden noch die Vitrinen poliert und die Exponate platziert.

Insgesamt wird es im Staatlichen Museum für Archäologie mehr als 6.000 Exponate zu entdecken geben, die die Menschheitsgeschichte von der Altsteinzeit bis ins frühe Industriezeitalter beschreiben.

Ab dem 16. Mai können alle Interessierten im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz rund 300.000 Jahre Menschheitsgeschichte erleben.