Smarte Produktionstechnik „Made in Chemnitz“

Chemnitz – Am Chemnitzer Technologie-Campus ist am Freitag das Leistungszentrum „Smart Production“ eröffnet worden.

Unter den hochrangigen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft waren auch Sachsens Ministerpräsident Stanslaw Tillich und der Präsident der Fraunhofer Gesellschaft Prof. Reimund Neugebauer.

Mit dem neuen Leistungszentrum werden Forschungsprojekte auf den Gebieten der Produktions- und Werkstofftechnik, des Leichtbaus sowie der elektronischen Nanotechnik gebündelt. Daran beteiligt sind Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz sowie der beiden Chemnitzer Fraunhofer-Institute IWU und ENAS.

Ziel ist es, die Innovationskraft der beteiligten Einrichtungen zu bündeln und dabei serienfähige Produktionsreihen für die Industrie zu entwickeln. So kooperieren die Chemnitzer Forscher bereits eng mit der Automobilindustrie, beispielsweise bei der Interaktion von Mensch und Roboter und bei der Entwicklung von Batterien für Elektro-Fahrzeuge.

Bei der „Smart Production“ und ihren Prozessen der Digitalisierung gehe es aber nicht darum den Menschen zu ersetzen. Vielmehr sollen Technik und künstliche Intelligenz genutzt werden, um Menschen im Arbeitsprozess zu unterstützen und die Produktivität zu erhöhen, so die Fraunhofer Gesellschaft.