„snoezelen“ – erste Hilfe bei großem Kummer

Neu gestaltetes Spielzimmer in der Klinik für Kinder und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus bietet kranken Kindern Rückzugsmöglichkeit und ein Platz zum Träumen

In der Klinik für Kinder und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus ist in den vergangenen Tagen eine Oase entstanden: Die auf schwere neurologische Erkrankungen spezialisierte Station KIK S7 erhält ein neu ausgestattetes Spielzimmer, das auf die besonderen Bedürfnisse dieser Patienten abgestimmt wurde. Die dazu notwendigen Gelder sammelte der 2008 gegründete Verein „Freunde fürs Leben e.V.“ der sich erstmals für das Klinikum engagierte.

Das Wort „snoezelen“ (deutsch ausgesprochen: snuseln) ist eine Kombination der holländischen Wörter „snuffelen“ (schnüffeln, schnuppern) und „doezelen“ (dösen, schlummern). Es steht für eine entspannende, Geborgenheit vermittelnde Atmosphäre, die trotzdem Gelegenheit bietet, Sinneseindrücke zu sammeln. Gerade Kinder und Jugendliche, die von einer langwierigen, oft unheilbaren Erkrankung des Nervensystems betroffen sind, brauchen trotz aller Zuwendung durch Eltern, Geschwister, Pflegende und Ärzte eine solche Rückzugsmöglichkeit. Dies bietet vor allem die Snoezelecke des neu eingerichteten und Spielzimmers, das morgen um 14.30 offiziell eröffnet wird.

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