So könnte die Chemnitzer Innenstadt aussehen

Chemnitz – Eine Flaniermeile mit Alleecharakter, die zum Verweilen einlädt, könnte in wenigen Jahren das Chemnitzer Stadtbild prägen.

Denn die Bahnhofstraße soll sich weiterentwickeln. Geplant ist, die während des Zweiten Weltkriegs zerstörte Innenstadt wieder zum Leben zu erwecken.

Nachdem das in 2015 abgeschlossene Gutachterverfahren sich für eine städtebauliche Weiterentwicklung rund um die Bahnhof- und Brückenstraße ausgesprochen hatte, begann die Suche nach potentiellen Investoren. Schlussendlich entschied sich die Stadtverwaltung für zwei Investoren, die die insgesamt sechs Baufelder bebauen sollen.

Wenn der Stadtrat dem geplanten Verkauf der Grundstücke im September zustimmen sollte, würde dann der momentan als Parkplatz genutzte Bereich vor der Johanniskiche bebaut werden. Ebenso wie der Parkplatz an der Zschopauer Straße, neben dem Tietz. Die Investoren haben in ihren vorgelegten Konzepten eine ausgewogene Nutzung vorgesehen, die auch eine Tiefgarage unter den entstehenden Gebäuden beinhalten.

Die Stadtverwaltung rechnete zunächst damit, dass der Verkauf der Baufelder insgesamt 6,7 Mio. Euro in die Stadtkasse spülen würde. Diese Zahl konnte nun allerdings nach oben korrigiert werden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, könnten über 8 Mio. Euro eingenommen werden. Diese Gelder würden dann in die Umgestaltung des gesamten Areals einfließen. Unter anderem müssten zum Beispiel die Straßenräume umgestaltet werden.

Wenn der Stadtrat den Verkaufsplänen zustimmt, könnte der erste Spatenstich bereits im Sommer 2018 erfolgen.

Auf der Bahnhofsstraße soll dann eine Allee entstehen. Mit der Bepflanzung wurde bereits schon in diesem Jahr begonnen.