So läuft die Verteilung der FFP2-Masken

Sachsen/Leipzig - Senioren und Risikogruppen wie zum Beispiel Krebspatienten und sogar Diabetiker gilt es während der Corona-Pandemie besonders zu schützen. Seit Mitte Dezember können sie sich deshalb in Apotheken kostenlos FFP2-Masken abholen. Ab Mittwoch startet die zweite Phase der Verordnung. 

Alte Menschen und Risikogruppen gilt es während der Corona-Pandemie besonders zu schützen. Dabei soll auch die sogenannte Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums helfen. Seit dem 15. Dezember können sich deshalb Ü-60-Jährige und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen oder Corona-Risikofaktoren drei kostenlose FFP2-Schutzmasken in den Apotheke abholen. So wie auch bei Anke Groitzsch und ihrem Team in der LIPSIA APOTHEKE im Leipziger Westwerk.

© Sachsen Fernsehen

Neben der eigenen Abholung bietet sie außerdem einen Lieferservice an. Alternativ können Angehörige Masken aber auch mit einer Vollmacht bekommen. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Schutzmasken auch hier online vorbestellt werden. Die Verordnung ist in zwei Phasen aufgeteilt, erklärt Groitzsch. In der zweiten Phase gibt es gesamt zwölf Masken statt der bisherigen drei. Ab diesem Mittwoch, dem 6. Januar, finden Patienten die sogenannten Bezugsscheine, auch Coupons genannt, in ihrem Briefkasten.

Mit denen geht man nun in die Apotheke und kann gegen Vorlage seine Masken abholen. Zumindest Kunden von Anke Groitzsch brauchen keine Angst zu haben, keine Schutzmasken zu bekommen. Nach eigenen Angaben hält sie für ihre beiden Apotheken im Westwerk und in der Kochstraße über zehntausend Masken parat. 

Anspruch auf die kostenlosen FFP2-Masken haben alle Menschen:

  • über 60 Jahre
  • mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung oder Asthma
  • mit chronischer Herzinsuffizienz
  • starker chronischer Niereninsuffizienz
  • mit Demenz oder nach einem Schlaganfall
  • mit Diabetes mellitus Typ 2
  • mit Krebserkrankung oder stattfindender Chemo- oder Radiotherapie
  • nach einer Organ- oder Stammzellentransplantation
  • mit Trisomie 21
  • einer Risikoschwangerschaft