So schützen Sie sich richtig im Internet

Chemnitz, Dresden, Leipzig – Egal ob Bestellungen in Online-Shops, die Buchung eines Urlaubs oder Social Media – die Möglichkeiten des Internets sind schier unendlich. Doch genauso vielseitig sind auch die Möglichkeiten von Cyberkriminalität.

Was viele nicht wissen: Zwar kann man sich heutzutage überall vermeintlich kostenlos anmelden, doch tatsächlich bezahlt man dabei mit seinen Daten. Um Menschen für mögliche Bedrohungen aus dem Netz und Präventionsmöglichkeiten zu sensibilisieren, hat die Europäische Union den Safer Internet Day ausgerufen, der jedes Anfang Februar stattfindet.

Anlässlich des Aktionstages informierte die Verbraucherzentrale Sachsen am Dienstag in der Leipziger Stadtbibliothek zum Thema Internetsicherheit. Ein wichtiges Thema dabei: Wie schützt man sich vor Betrug und Fake-Shops im Netz? „Man sollte sich die Seiten richtig anschauen. Gibt es ein Impressum oder AGBs? Außerdem wird auf solchen Seiten oft mit absurden Rabatten geworben“, verriet Stefanie Siegert von der Verbraucherzentrale Leipzig.

Bei Vorträgen und Workshops wurden auch die ganz Kleinen im Umgang mit Internetsicherheit geschult, denn immer häufiger sind auch Kinder von Cyberkriminalität betroffen. Rico Reichel-Kroner von der Polizeidirektion Leipzig dazu: „Wir werden oft auf soziale Netzwerke und in dem Zusammenhang auf Fake-Profile und Cybermobbing angesprochen.“

Ein weiteres wichtiges Thema in sozialen Netzwerken und bei Smartphone-Apps ist der Datenschutz. Über grundlegende Privatsphäre-Einstellungen informierte am Dienstag Stefanie Krauel von der Uni Leipzig: „Es lohnt sich, die Standortübermittlung und das WLAN auszustellen. Bei WhatsApp muss auch nicht jeder das Profilbild sehen – geschweige denn, wann man zuletzt online war.“

Getreu dem Motto „Denke zweimal, bevor Du klickst“, bietet Aufklärung den besten Schutz vor Cyberkriminalität. Mit diesem Tipps im Hinterkopf sollte man sich vor den meisten Gefahren im Internet schützen können. Wer dennoch Opfer von Cyberkriminellen werden sollte, wendet sich im Idealfall umgehend an die Polizei und erstattet Anzeige.