So sicher fühlen sich die Leipziger!

Leipzig- Die Leipziger fühlen sich sicher in ihrer eigenen Stadt allerdings mit Einschränkungen. Am Dienstag wurden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt. Über 44% der Befragten sehen das größte Problem in der Kriminalitätsbelastung. 
Schwerpunkte der Sciherheitsumfrage waren unter anderem die Einschätzung der Kriminalitätsentwicklung und das persönliche Sicherheitsempfinden. 
Allerdings fällt das Ergebnis trotz der erhöhten Kriminaltätsbelastung, überwiegend positiv aus.

Für die Leipzigerinnen und Leipziger sei das  größte Problem die Kriminalitätsbelastung, so Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal. Über 44% der Befragten haben das als Schwerpunkt formuliert. Gleichzeitig sagen die Menschen aber auch, dass sie sich in ihrem Wohnumfeld sehr sicher und sicher fühlen. Es schwanke etwas in dem Tag und Nacht- Bereich,  sei  aber trotzdem überwiegend positiv. Bei der Einschätzung der Gesamtlage in der Stadt werde es schon differenzierter. Man fühle sich also in der Gesamtstadt zum Teil unsicherer. Frauen und ältere Menschen fühlen sich stärker verunsichert.Mit dem Ergebnis der Studie haben wir uns selbst einmal in Leipzig umgehört. Der Großteil der Befragten gab an, dass sie sich in der Stadt sicher fühlen.

Leipzig ist eine sichere Stadt, jedoch gibt es auch ein paar negative Aspekte.

„Also wenn ich den Leipzigern und Leipzigerinnen folge, ist Leipzig eine sichere Stadt. Aber wir haben eine objektive Kriminalitätsbelastung. Fast dreiviertel aller Straftaten in Leipzig sind auf Diebstähle oder fälschungs- und vermögens Delikte zurück zu führen. Der Schwerpunkt liegt bei den Diebstählen und hier müssen wir weiter konzentriert ansetzen.“, so Rosenthal

Die Befragung fand im letzten Jahr zum fünften mal statt. Insgesamt wurden 6.000 Leipziger und Leipzigerinnen im Alter zwischen 18 und 85 Jahren befragt. Die nächste Umfrage ist für 2020 geplant.