So sieht es im Paulinum aus

Leipzig – Eine Woche müssen die Leipziger noch warten. Am 1. Dezember ist es soweit. Das Paulinum wird mit Festakt und -konzert eröffnet. Die Feierlichkeiten erstrecken sich bis zum Universitätsgeburtstag am 4. Dezember – viel Gelegenheit also, das neue Gebäude in Augenschein zu nehmen.

Universitätsrektorin Beate Schücking ist beeindruckt. 550 Menschen können in der 17 Meter hohen Aula Platz nehmen. Diese ist durch eine deckenhohe Glas-Schiebewand vom Altarbereich getrennt. Auf der Aulaempore ist die beachtliche Hauptorgel mit 46 Registern angebracht. Die kleinere 18-registrige Schwalbennestorgel ziert den gegenüberliegenden Altarbereich. Größe, Lichtverhältnisse und Akustik des Saales sind ideal und lassen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten zu. Neben Festveranstaltungen, Tagungen und Konzerten, steht dabei vor allem der Gottesdienst im Vordergrund.

An der Stelle, wo 1968 die evangelische Paulinerkirche gesprengt wurde, steht nun also das Paulinum. Nicht nur Christen können sich im neuen Uni-Gebäude wohlfühlen.

Zwölf Jahre hat der Bau gedauert. Das Warten hat sich gelohnt, denn das Paulinum ist mittlerweile ein Schmuckstück im Leipziger Zentrum, das sich sehen lassen kann.