So soll die neue Sonnenberg-Anbindung zum Bahnhof aussehen

Chemnitz – Das Interesse an den Plänen für eine Unterführung vom Sonnenberg zu den Bahnsteigen am Chemnitzer Hauptbahnhof war groß. Zahlreiche Anwohner des Stadtteils waren am Dienstagabend gekommen, um sich vom Leiter des Tiefbauamtes Bernd Gregorzyk über die geplante Baumaßnahme informieren zu lassen.

So soll der bereits bestehende Bahnsteigtunnel bis zur Dresdner Straße verlängert werden. Der neue Tunnel wird 24 Stunden frei begehbar sein. Allerdings nur für Fußgänger. Radfahrer müssen schieben oder die Bazillenröhre für die Durchfahrt nutzen. Dennn diese soll laut Stadt auch weiterhin als Verbindungsweg für Fußgänger und Radfahrer bestehen bleiben. Auch die Pläne für eine Instandsetzung der Bazillenröhre sind noch nicht vom Tisch. Wann genau mit den Arbeiten an der Bazillenröhre begonnen wird, steht jedoch noch nicht fest.

Konkretere Pläne gibt es hingegen für die neue Unterführung. Hier soll bereits in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Geplant ist der Baustart für Juni. Ende Dezember dieses Jahres soll der Tunnel bereits beghbar sein. Im Zuge dieser Bauarbeiten wird sich auch an der Dresdner Straße die Situation für die Fußgänger verbessern. So wird eine neue Ampelanlage in Höhe der Gießerstraße für ein sicheres Überqueren der Fahrbahnen sorgen. Eine weitere Neuerung betrifft zudem auch die Buslinien 21 und 31. Für diese sollen künftig an der Gießerstraße und der Dresdner Straße Haltestellen eingerichtet werden.

Langfristig plant die Stadt Chemnitz noch weitere Veränderungen in Zusammenhang mit dem neuen Zugang zum Bahnhof. So ist die Verlegung der Fernbusterminals an die Dresdner Straße geplant. Bei den Kosten für den neuen Zugang wurden diese Überlegungen bereits mit berücksichtigt. Insgesamt rechnet die Stadt Chemnitz mit rund 3,5 Millionen Euro. Die Bahn beteiligt sich übrigens nicht an der Finanzierung der Baumaßnahme.