So will man die Ikonenwand in der Gedächtniskirche erhalten

Leipzig – Die Ikonenwand der Russischen Gedächtniskirche muss restauriert werden. Die 78 Ikonen der 18 Meter hohen Wand erinnern an die gefallenen russischen Soldaten der Völkerschlacht.

Der Restaurator Oliver Tietze möchte deswegen das um 1913 erbaute Kunstwerk wieder herrichten. Er meint, nach über 100 Jahren sei es an der Zeit die Gemälde wieder in Stand zu setzen. Die Kirche gilt als der wichtigste russische Kirchenbau in Deutschland und beheimatet eine der größten Ikonenwände Europas. Mit dem kommenden Restaurierungsvorhaben will man diese einzigartigen Kunstwerke für längere Zeit erhalten. Im Oktober diesen Jahres sollen 6 russische Studenten nach Leipzig kommen und in Zusammenarbeit mit Leipziger Studenten die Werke restaurieren. Um das Austauschprojekt mit den russischen Studenten bezahlen zu können, wurde eine Crowdfounding-Kampagne ins Leben gerufen. Spenden kann man auf der Internetseite www.kunstretter-leipzig.de.