Neues Programm vom Freistaat soll für Fachkräftesicherung sorgen

Dresden - Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat heute die neue landesweite Initiative "StepIn" vorgestellt. Mit dem neuen Programm will Sachsen künftig Absolventen als Fachkräfte für regionale Unternehmen gewinnen. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen sächsischen Unternehmen und Hochschulen soll es gelingen, besonders internationale Studierende zielgerichtet und frühzeitig zu vernetzen und Karriereperspektiven vorzustellen.

Das Programm "Step In" ist Teil der Fachkräftestrategie 2030 "Heimat für Fachkräfte". Für die Umsetzung stellt das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in den kommenden zwei Jahren rund 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den Mitteln sollen unterschiedliche Projekte gefördert werden, die den Übergang von Hochschulabsolventen in den Arbeitsmarkt unterstützen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Maßnahmen speziell für internationale Hochschulabsolventen. So soll in den kommenden Jahren eine junge Community von Fachkräften und Unternehmen wachsen, die ihre Heimat dauerhaft im Freistaat findet. 

Umgesetzt wird "Step In" von drei erfahrenen Projektträgern in den Regionen Dresden, Leipzig und Chemnitz, die sich nach einem sachsenweiten Projektaufruf mit ihren Konzepten in einem Juryverfahren durchgesetzt haben. Den Zuschlag für die Gesamtkoordination bekam die Scientists into Business GmbH. In der Region Chemnitz wird der Career Service der TU Chemnitz künftig die Vernetzung zwischen Studierenden und Unternehmen übernehmen. Träger des Regionalprojekts Leipzig ist die ZAROF. GmbH.