So wird den Händlern in der Innenstadt geholfen

Dresden - Die Prager Straße ist die Einkaufsstraße in der Innenstadt von Sachsens Landeshauptstadt Dresden. So langsam kehrt in der City wieder Leben ein. Viele Passanten sind froh, dass die Geschäfte nun wieder offen sind. Doch die Stimmung bei den Händlern ist nach wie vor getrübt: Die Ausgangssituation sei katastrophal und stellt alle vor große Herausforderungen, so Friederike Wachtel vom Verein City Management Dresden e.V. Um die Betroffenen zu unterstützen, gibt es die Online-Plattform www.dresden-lieblingsort.de.

Wochenlang waren auch hier auf der Prager Straße die Geschäfte wie Schuhläden, Boutiquen und Einrichtungsläden geschlossen. So langsam füllen sich die Boulevards und Plätze wieder mit Leben. SACHSEN FERNSEHEN hat sich umgehört, wie die Stimmung bei den Passanten ist. (Umfrage im Video)

Mit den Lockerungen seit dem 4. Mai arrangieren sich die Läden nun mit wenig Geschäft und anspruchsvollen Hygiene-Auflagen der Behörden. Die Ladenbesitzer brauchen einen langen Atem. Nach Angaben des Handelsverbands Deutschland haben die Umsätze im Einzelhandel auch in den Tagen nach Wiedereröffnung der Geschäfte nur bis zu 40 Prozent des normalerweise üblichen Maßes erreicht. Auch das City Management kann da nur bedingt helfen, hat sich aber mit Mitgliedern überlegt, über www.dresden-lieblingsort.de einen Online-Gutscheinhandel zu etablieren. Die Plattform soll dazu beitragen, die Umsatzausfälle der Einzelhändler zu schmälern und das Verödenden der Innenstadt und den Verlust vieler Arbeitsplätze abzuwehren.