Sönke Wortmann dreht Film in Dresden

Dresden wird Kulisse für einen Kinofilm. Der Regisseur Sönke Wortmann, bekannt zum Beispiel von „Deutschland ein Sommermärchen“ und die „Päpstin“, hat heute die Außenaufnahmen für seinen neuen Film in der Landeshauptstadt gedreht. +++

Für die Dreharbeiten von Sönke Wortmann präsentiert sich Dresden im besten Licht. Der Regisseur nahm am Montag und Dienstag Szenen für seinen neuen Film „Frau Müller muss weg“ auf. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Lutz Hübner. Die meisten Szenen spielen in einer Schule, so dass in Dresden nur die Außenaufnahmen gedreht werden, so zum Beispiel am Goldenen Reiter auf der Hauptstraße und auf der Augustbrücke. Die bekannten Schauspieler des Films bleiben den Zaungästen in Dresden so verborgen.

Interview im Video mit Sönke Wortmann, Regisseur

Die Komödie „Frau Müller muss weg“ hat Sönke Wortmann bereits in Berlin am Grips Theater inszeniert. Das erleichterte ihm die Arbeit am Film. Das Stück läuft auch sehr erfolgreich am Kleinen Haus in Dresden.

Und darum geht es: Frau Müller ist Grundschullehrerin in Dresden. Die besorgten Eltern der 4. Klasse bitten um einen Elternabend. Schließlich entscheidet sich am Ende des Schuljahres, wer aufs Gymnasium geht und wer nicht. Für die Eltern ist klar: Frau Müller ist den pädagogischen Anforderungen der Zeit nicht gewachsen.

Das Stück, das nur im Klassenzimmer spielt, erweitert Wortmann im Film um mehrere Locations.

Interview im Video mit Sönke Wortmann, Regisseur

Und welche Erinnerungen hat Sönke Wortmann an seine eigne Schulzeit in puncto Elternabend?

Interview im Video mit Sönke Wortmann, Regisseur

Die Aufnahmen in Dresden waren die ersten, die Sönke Wortmann für den Film aufgezeichnet hat. Der Rest wird im Studio in Köln gedreht. In etwa einem Jahr soll er dann in die Kinos kommen.

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