Solarenergie gegen Kohlendioxid – Dresden startet Initiative für den Abbau von CO2-Emissionen

Die Landeshauptstadt Dresden hat sich als Mitglied im Klimabündnis verpflichtet, die CO2-Emissionen, die aktuell bei jährlich zehn Tonnen pro Einwohner liegen, künftig alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken. +++

Den Anteil der CO2-Emissionen so zu senken bedeutet für die Stadt eine Reduzierung um 200 Kilogramm pro Einwohner und Jahr. Mit jedem Quadratmeter eines für Solarstromerzeugung genutzten Daches ergibt sich eine CO2- Reduzierung von ca. 90 Kilogramm pro Jahr.  Mit einem Standard Solar Paket von fünf kWp (1) kann ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt seine Klimabündnis-Verpflichtung für etwa fünf Jahre komplett erfüllen.

„Nutzen Sie die Kraft der Sonne zur Stromgewinnung auch auf Ihrem Hausdach. Für Sie haben die Aktionspartner Elektroinnung, Dachdeckerinnung sowie Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik-Innung ein SolarPaket für Einfamilienhäuser in der Stadt Dresden zusammengestellt“, so Wirtschaftbürgermeister Dirk Hilbert. Wer Solarenergie nutzen möchte, sollte es so einfach wie möglich haben. Kein Fachchinesisch, keine Handwerkersuche, keine Probleme mit der Finanzierung. Das leistet das SolarPaket von der Beratung und der Planung, über die sichere Installation qualitativ hochwertiger technischer Komponenten sowie einen einfachen, schnellen Finanzierungsweg bei Bedarf auch ohne Eigenkapital. Die Ostsächsische Sparkasse Dresden begrüßt das SolarPaket der StadtDresden. „Das Umweltbewusstsein unserer Kunden ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, die Nachfragen nach alternativen Energien haben zugenommen“, bestätigt Heiko Lachmann, Vorstandsmitglied der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, die Erfahrungen des Finanzdienstleisters.

Vor diesem Hintergrund wirkt die Ostsächsische Sparkasse Dresden als regionales Finanzdienstleistungsinstitut in dem Netzwerk mit. Parallel dazu hat die Sparkasse ein Sonderprogramm zur Finanzierung vonPhotovoltaikanlagen entwickelt, das sich an Privatkunden richtet. „Durch unseren engen Kontakt zu den vielen mittelständischen Unternehmen können wir nicht nur bei der Auswahl der geeigneten Fachleute helfen, sondern damit auch die weitere wirtschaftliche Entwicklung in und um Dresden voranbringen“, so Lachmann. Interessierte Verbraucher können sich an jede Dresdner Filiale der Sparkasse wenden. Photovoltaikanlagen auf Hausdächern nutzen versiegelte Flächen, es bestehen kurze Wege zum Stromverbraucher basierend auf der bestehenden Energie-Infrastruktur. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage ist durch dieStromselbstverbrauchsregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nunmehr auch eine teilweise Unabhängigkeit und eine zusätzliche finanzielle Sicherheit erreichbar, da der selbstgenutzte Strom vergütet wird und nicht von Preiserhöhungen betroffen ist.

(1) kWp – gesprochen: Kilowatt pik, ist die Maßeinheit für eine genormteMaximalleistung, insbesondere für die definierte höchste elektrischeLeistung, die ein Gerät umsetzen kann. Der Begriff setzt sich zusammen ausder Einheit Watt und dem englischen Wort peak für Spitze. Speziell in derPhotovoltaik ist diese Maßeinheit zur Kennzeichnung der genormtenelektrischen Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder einesSolarmoduls gebräuchlich. Quelle: wikipedia

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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