Solarisbank will Bitcoin einlagern

Akzeptanz von Kryptowährungen steigt

Der Kryptoboom scheint vorbei zu sein. Praktisch keine Kryptowährung konnte an ihre goldenen Zeiten anknüpfen und ist weit von dem damaligen Höchstkurs entfernt. Es gibt sogar Stimmen, die von einem Ende der Kryptowährungen sprechen. Wirklich realistisch ist das allerdings nicht. Es gibt einfach zu viele Zeichen, die gegen eine solche Entwicklung sprechen. Jedoch relativ viele, die darauf hindeuten, dass es in Zukunft einen weiteren Boom geben könnte. Ein entscheidender Faktor ist dabei ohne Frage die Akzeptanz. Die Akzeptanz von Kryptowährungen steigt nämlich stetig. Und das lässt sich auch nicht leugnen, wie die aktuellen News über die Solarisbank zeigen.

Solarisbank möchte Bitcoin verwahren

 

Bitcoin, © www.pixabay.com / Icons8_team

Die Solarisbank möchte Kryptowährungen einlagern. Damit gehört das Berliner Institut zu den ersten deutschen Banken, die diesbezüglich Schlagzeilen machen. Diese Entwicklung dürfte vor allem mit dem neuen Geldwäschegesetz zusammenhängen, da das Gesetz die rechtssichere Verwahrung von Kryptowährungen regelt. Dass die Solarisbank in die Offensive geht, ist also gar nicht so verwunderlich. Ein Vorreiter ist die Bank damit aber dennoch. Bisweilen ist zu den offiziellen Plänen noch wenig bekannt. Es steht jedoch außer Frage, dass es schon bald mehr Neuigkeiten geben wird. Und höchstwahrscheinlich ist die Solarisbank nur eine von vielen, die in Zukunft im Bereich der Kryptowährungen tätig sein werden. Denn ab 2020 ist der Handel mit Bitcoin für Banken eigentlich kein Problem mehr. Zumindest aus rechtlicher Sicht. Aktien und Anleihen werden also bald nur ein Teil von dem Angebot sein, das Banken uns zu bieten haben.

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Um ihr Vorhaben umzusetzen, hat die Solarisbank sogar die Tochtergesellschaft Solaris Digital Assets gegründet. Diese Tochtergesellschaft wird 2020 bei der Finanzaufsicht Bafin die erforderlichen Lizenzen zum Verwahren von Kryptowährungen erwerben.

Um ihr Vorhaben umzusetzen, hat die Solarisbank sogar die Tochtergesellschaft Solaris Digital Assets gegründet. Diese Tochtergesellschaft wird 2020 bei der Finanzaufsicht Bafin die erforderlichen Lizenzen zum Verwahren von Kryptowährungen erwerben. Sobald das erledigt ist, können Bitcoin auf Kundenwunsch eingelagert werden. Voraussichtlich aber auch andere virtuelle Währungen. Welche oder ob es diesbezüglich überhaupt Einschränkungen geben wird, ist bisweilen noch nicht bekannt. Das Angebot soll sich allerdings nur auf Geschäftskunden und andere Institute begrenzen. Privatkunden hingegen soll es nicht möglich sein, ein direktes Konto zu eröffnen. Da die Solarisbank aber Partnerschaften mit zahlreichen deutschen Finanztechnologie-Start-ups hat, dürfte das an sich kein Problem darstellen. Kunden können beispielsweise auf das Angebot der Berliner Bitwala-Bank setzen und hierüber Bitcoin kaufen und ein Girokonto eröffnen. Allerdings müssen sie die Bitcoins dann wahrscheinlich nicht mehr in einer eigenen Wallet verwahren, sondern können das indirekt über die Solarisbank tun. Fakt, dass die Solarisbank einen innovativen Schachzug gemacht hat. Ein Schachzug, der auch zur steigenden Akzeptanz von Kryptowährungen beitragen wird.

Auch renommierte Unternehmen setzen zunehmend auf Kryptowährungen

Nicht nur die Solarisbank trägt dazu bei, dass die Akzeptanz für Kryptowährungen steigt. Auch einige renommierte Unternehmen haben Anteil daran. Eine der aktuellsten Entwicklungen gibt es bei Booking.com. Denn der Branchenriese ist eine strategische Partnerschaft mit Travala eingegangen. Bei Travala handelt es sich um eine kryptofreundliche Plattform zur Buchung von Unterkünften. Durch diese Partnerschaft können Kunden in Zukunft voraussichtlich auf Booking.com auch mit dem hauseigenen Token von Travala sowie zahlreichen weiteren Kryptowährungen bezahlen. Darunter natürlich auch Bitcoin. Diese Entwicklung könnte maßgeblich dazu beitragen, dass sich Kryptowährungen als reguläres Zahlungsmittel im Reisebereich etablieren. Und zwar nicht nur für Hotelbuchungen, sondern auch für Flüge oder Pauschalreisen. Natürlich sind wir bislang noch ein Stück davon entfernt. Möglicherweise braucht es aber gar nicht mal so lange, bis es soweit ist. Dass es eines Tages so weit sein wird, ist auf jeden Fall nicht unwahrscheinlich. Derzeit spricht zumindest mehr dafür als dagegen. Zumal auch die Deutsche Zentrale für Tourismus bereits seit März 2018 Bitcoin akzeptiert. Es lässt sich also nicht leugnen, dass die Akzeptanz für Kryptowährungen kontinuierlich ansteigt. Die Solarisbank und Booking.com sind nur zwei prominente Beispiele.