Solarworld darf weitermachen

Freiberg – Solarworld soll noch eine letzte Chance bekommen. Das letzte große Solarunternehmen Deutschlands kann mit einem Teil seiner Belegschaft weiterarbeiten.

 

Darauf einigte man sich am Freitag auf einer Gläubigerversammlung des Unternehmens in Bonn, wie ein Sprecher des Insolvenzverwalters mitteilte.

Die neue Gesellschaft wird von Solarworld-Gründer Frank Asbeck angeführt, das Geld soll aus Katar kommen.

475 Arbeitskräfte werden an den Standorten Freiberg und Arnstadt weiter beschäftigt, für die nicht mehr benötigten 1.200 restlichen Mitarbeiter, soll eine Transfergesellschaft gegründet werden. Diese soll bis Februar 2018 Arbeiter qualifizieren und in neue Jobs vermitteln. Die Übernahme habe einen Gesamtwert von 96 Millionen Euro, hieß es aus Teilnehmerkreisen der nicht öffentlichen Sitzung. Die Entscheidung muss allerdings noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden.