Sommertour: Auf der Spur von verborgenen Werkstoffen in den Technischen Sammlungen

Dresden - Ausprobieren dringend erwünscht! Der Goldbergsaal in den Technischen Sammlungen Dresden ist noch bis Oktober zur "Forschungswerkstatt Smart Materials" umgebaut. Es finden zahlreiche Angebote zum selbst forschen und basteln, Gespräche mit Wissenschaftlern, eine Ausstellung und wechselnde Ergebnispräsentationen statt.

Smart materials sind Werkstoffe mit integrierter Funktion, die sich ihrer Umwelt anpassen und dabei zum Beispiel ihre Form oder elektrische Leitfähigkeit verändern. Obwohl smart materials bereits in verschiedenen Industrieprodukten enthalten sind, sind sie bislang kaum bekannt. Die Forschungswerkstatt Smart Materials beherbergt eine Ausstellung und Experimentierwerkstatt in einem. Hier wird gebogen, geklopft, gelötet, geföhnt, geschnitten, programmiert, geklebt, getüftelt,  gestaunt, diskutiert, konzipiert und reflektiert.

© Sachsen Fernsehen

Zusammenarbeit mit smart³

In dem Gemeinschaftsprojekt smart materials satellites erproben die Technischen Sammlungen Dresden zusammen mit dem Fraunhofer IWU, der Stiftung Bauhaus Dessau, der Kunsthochschule Berlin Weißensee und der SYN-Stiftung am Beispiel einer Werkstoffinnovation neue Formate der Wissenschafts- Technikkommunikation. Im Teilvorhaben Perspektivenprojektor entsteht in den Technischen Sammlungen im Jahr 2018 ein interaktiver Ausstellungs- und Werkstattraum, in dem die MuseumsbesucherInnen und die TeilnehmerInnen von Science Camps mit smart materials experimentieren, mit WerkstoffwissenschaftlerInnen und DesignerInnen über die Zukunft der Materialien diskutieren und die Blickwinkeln von zwei ResidenzkünstlerInnen auf die versteckten Potentiale der smart materials begegnen können. Das Forschungsprojekt ist ein Vorhaben des Innovationsnetzwerks smart³ und wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation.

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