Sonderausstellung zeigt Collagen

In den Kunstsammlungen Chemnitz am Theaterplatz werden ab Samstag Werke des deutschen Künstlers Rudolf Jahns (1896 – 1983) gezeigt.

Jahns zählt zu den Vertretern des Konstruktivismus, einer modernen Stilrichtung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit einer stark geometrischen Formensprache.

Die in Chemnitz gezeigten Collagen heben allerdings seine Sonderstellung innerhalb dieser Kunstrichtung hervor.

Interview: Elenor D. Reinartz, Kuratorin der Ausstellung

Rudolf Jahns gehörte seit Ende der 1920er Jahre der Künstlergruppe „die abstrakten hannover“ an, wurde allerdings während der NS-Diktatur mit einem Malverbot belegt.

Erst Ende der 50er Jahre „erwachte“ Jahns aus seiner inneren Emigration und knüpfte an sein früheres Schaffen an.

Bei seinen dabei entstandenen Collagen zeigte er sich als innovativer Künstler.

Interview: Elenor D. Reinartz, Kuratorin der Ausstellung

Die Sonderausstellung mit Arbeiten von Rudolf Jahns ist noch bis zum 8. November im Museum am Theaterplatz zu erleben.