Sondermittel für Chemnitzer Denkmäler

Vier denkmalgeschützte Gebäude in Chemnitz erhalten Fördergelder aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes.

Insgesamt handelt es sich um 380.000 Euro für die kommenden beiden Jahre.

So erhält das Technikmuseum Seilablaufanlage im Stadtteil Hilbersdorf 65.000 Euro.

Damit sollen am markanten Brückenstellwerk und am Turmhaus die Fassade und Fenster instand gesetzt und weitere Schäden behoben werden.

Rund 160.000 Euro wird für die St. Georg-Kirche in Rabenstein zur Verfügung gestellt. An dem neugotischen Bau sollen unter anderem Schäden am Turm behoben werden.

Fördergelder in Höhe von 105.000 Euro fließen an die Bauhaus-Villa Feistel auf dem Schlossberg.
Hier steht die Sanierung der Fassade an.

Auch die Bauarbeiten auf dem Poelzig-Areal werden vom Bund gefördert. Hier beträgt der Zuschuss 50.000 Euro.

In den ehemaligen Kohlenbunker des historischen Industrie-Komplexes soll ein Eiscafé einziehen.

Für die Denkmäler der Stadt hatten sich die Chemnitzer Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich (CDU), Michael Leutert (DIE LINKE) und Detlef Müller (SPD) besonders eingesetzt.

Der Sächsische Landtag muss in seiner Sitzung im Juli der Verwendung der Fördergelder noch zustimmen.