„Sonderzüge in den Tod“

Bis zum 9.Februar ist im Bürger-und Verwaltungszentrum „Moritzhof“ in Chemnitz die Ausstellung „Sonderzüge in den Tod“ zu sehen.

Eröffnet wurde die Dokumentation am Montagnachmittag von Bürgermeisterin Heidemarie Lüth und der Leiterin der Konzerngeschichte bei der Deutschen Bahn Dr.Susanne Kill. Die Ausstellung zeigt dabei Bilder, Dokumente und Zeitzeugenberichte der Judendeportation während des NS-Regimes im Zweiten Weltkrieg.

Auf insgesamt 40 Infotafeln wird so an das Leid, das deportierten Juden, Sinti und Roma zugefügt wurde, erinnert. Bereits im vergangenen Jahr stieß die Schau auf großes Interesse. In diesem Jahr ist sie deshalb erneut über einen längeren Zeitraum in verschiedenen Städten, Museen und Gedenkstätten zu sehen.

Die Ausstellung beruht auf der im Museum der Deutschen Bahn in Nürnberg gezeigten Dauerausstellung zur Geschichte der Reichsbahn im Nationalsozialismus.

Sie wurde von Historikern der Bahn in Zusammenarbeit mit dem Berliner Centrum Judaicum und dem Deutschen Techhnikmuseum Berlin erarbeitet.

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