Sonne, Regen, Schnee: Rekordwetter in Sachsen 2009

Auch in Deustchland sind die Folgen der Erderwärmung zu spüren.

Laut Deutschen Wetterdienst war das Jahr 2009 mit einer Durchschnittstemperatur von 9,2 Grad ein Grad zu warm. Jedenfalls im Vergleich mit dem langjährigen Mittel für Deutschland. Das Jahr 2009 begann mit einem kalten Winter und starken Schneefällen im Februar. Der Frühling war warm und sonnig und der vergangene Sommer verlief zunächst wechselhaft, später dann trocken und warm. In den Herbstmonaten fiel reichlich Regen und der Oktober war etwas zu kalt. Pünktlich zu Weihnachten folgten Kältewelle und Schnee. Der heißeste Tag des Jahres war der 20. August. Das Thermometer kletterte in Rahden-Varl, Nordrhein-Westfalen, auf 37,8 Grad. Die kälteste Nacht wurde am 6. Januar in Dippoldiswalde-Reinberg südlich von Dresden mit -27,7°C gemessen, so der Deutsche Wetterdienst.

Sachsen war dem Deutschen Wetterdienst zufolge mit 8,7 Grad neben Thüringen und Bayern das kälteste Bundesland im Jahr 2009. Neben der Rekordtemperatur von -27,7 Grad in Dippoldiswalde, meldete Zinnwald-Georgenfeld im östlichen Erzgebirge 154 cm Schnee. In Sachsen wurde das Niederschlagssoll (719 l/m²) mit 758 l/m² überschritten und auch der Sonnenschein lag mit 1 626 Stunden über dem langjährigen Mittel (1 525 Stunden).