Sonnenberg wird umgestaltet

Wenn man als Stadt ein bestimmtes Gebiet verändern möchte, sind dafür eine Reihe von Vorarbeiten nötig.

Entwicklung von Ideen, Entwürfe, Abstimmungen und Ausschreibungen sind nötig, bevor überhaupt etwas gebaut oder verändert werden kann. Aber auch die Aufklärung der Bürger in den betroffenen Regionen spielt eine große Rolle. So wie auf dem Sonnenberg, denn auch der soll sich weiter verändern.

Sie bangen vor allem um ihre Pachtgärten, und zwar die im Bereich der Leibnizstraße auf dem Sonnenberg. Denn dieser Bereich ist Teil der neuen Planungsstudie der Stadt im Rahmen der Umgestaltung des Sonnenberges. Genau diese Planungsstudie war gestern Abend Thema einer Infoveranstaltung in den Bürgertreff ….

Die Studie beinhaltet den Abschnitt zwischen Zieten- und Mosen- sowie Jakob-und Augustusburger Straße.

Interessierte und vor allem betroffene Anwohner waren eingeladen, ihre Gedanken über die Studie zu äußern. Ein Gebiet, in dem es einige Brachflächen – aber eben auch Gärten und Wohnhäuser gibt.

Interview: Christian Pilz – Stadtplanungsamt Chemnitz

Die Idee ist dabei, unter anderem im Bereich Zietenstraße die bestehenden Häuser zu erhalten und im Bereich Schüffner-, Leibniz-und Hammerstraße Eigenheime, sogenannte Stadthäuser, mit südlicher Ausrichtung zu bauen.

Damit, so die Stadt, sollen innerstädtische Brachflächen verdichtet und die bereits bestehende Infrastruktur besser genutzt werden.

Abgerundet wird die Studie durch viel Grün entlang der Augustusburger Straße und kleinteiligem Gewerbe im Bereich der Mosenstraße.

Die Resonanz seitens der Bürger gestern Abend war zwar überwiegend positiv, doch auch Änderungswünsche an der einen oder anderen Stelle wurden vorgebracht.

Vor allem aber bangen viele nun um ihre Pachtgärten in diesem Gebiet. Denn die würden, nach jetzigem Stand, dem Umbauplänen zum Opfer fallen. Doch die Vertreter der Stadt beruhigten, immerhin sei dies erst einmal eine Studie.

Und man wolle die Bedenken der Anwohner berücksichtigen.

Interview: Christian Pilz – Stadtplanungsamt Chemnitz

Der nächste Schritt wird die Einbringung der Studie in den Planungsauschuss sein. Voraussichtlich im Februar kommenden Jahres wird dann der Stadtrat darüber abstimmen.

Dann können die Pläne präzisiert werden. Das sich das Gebiet also verändert steht zwar fest. Doch bis hier der erste Spatenstich tatsächlich gemacht wird, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern.

Und bis dahin wird sich hoffentlich auch eine Lösung für die Pachtgärten gefunden haben.

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