Sorgenkind der Stadt – Haus der Archäologie

Aus dem ehemaligen Kaufhaus Schocken in Chemnitz wird das Haus der Archäologie – das ist bekannt.

Im vergangenen Jahr kam dafür die Zustimmung der Ministerien – nun kann der Umbau starten. Meint man. Allein die Unterschrift der Ministerien unter dem Mietvertrag fehlt noch – und lässt von Dresdener Seite offenbar auf sich warten.

Das angehende Haus der Archäologie an der Brückenstraße ist weiterhin ein Sorgenkind der Stadt. Nachdem Ende des vergangenen Jahres die Zustimmung aus Finanz- und Wissenschaftsministerium zu Bauzeitenplan und Haushaltsmitteln Chemnitz erreichte, war der Weg eigendlich frei für den Umbau des ehemaligen Kaufhauses Schocken. Auch in unserer Stadt wurden nun die dafür nötigen finanziellen Mittel in den Haushaltplan aufgenommen und der Zeitplan steht. Er sieht vor, dass der Umbau bis zum Jahre 2010 abgeschlossen ist – drei Jahre sind es bis dahin nur noch – entsprechend straff ist der Plan gefasst.

Doch genau da liegt die Sorge unserer Oberbürgermeisterin, denn seitens des Landes scheint man diesen Zeitplan recht locker zu sehen. Bis zum Sommer sollte doch der Mietvertrag unterschrieben sein, ansonsten kippt der Plan, das Museum 2010 eröffnen zu können. Barbara Ludwig appeliert an die Ministerien, das Bauvorhaben „Landesachäologiemuseum“ konsequent und entschlossen zu verfolgen, denn in Chemnitz sind konkrete Handlungen und Taten nötig, damit schnellstens mit den Ausschreibungen begonnen werden kann.

Chemnitz, so betont Barbara Ludwig steht bereit für den Mietvertrag, von dem so viel abhängt. Immerhin ist das Vorhaben aus dem Schocken ein Landesmuseum zu machen seit gut sieben Jahren bekannt – also durchaus keine kurzfristige Sache. Noch liegt der Plan zwar in der Zeit, doch langsam aber sicher geht das Vorhaben mit dem Mietvertrag in die heiße Phase. Jetzt sind Taten angesagt und zwar von Seiten des Landes und der Ministerien.

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