Sorgenkind im Zoo Leipzig: Elefantenjunges soll operiert werden

Leipzig - Verspielt, aber ein bisschen wackelig stampft das Elefantenkalb durch das Außengehege. Am Donnerstagvormittag klärte der Zoo Leipzig über die Entwicklung des kleinen Bullen auf.

Dabei waren neben der Presse auch zahlreiche Besucher, um sich den Nachwuchs anzuschauen. Insbesondere bei den Versuchen, den Jungbullen in die Gruppe zu integrieren, gab es in der Vergangenheit Schwierigkeiten. Die Mutter des Jungtiers hatte den Kleinen immer wieder abgelehnt.

 

Zusammenführung geglückt

Trotz der Familienzusammenführung muss weiterhin um den Jungbullen gebangt werden, denn der Kleine hat einen Nabelbruch und soll operiert werden. Ein Nabelbruch ist eine Ausstülpung von Gewebe durch eine Schwachstelle in der Bauchwand. Auch ein zusätzliches Risiko besteht: Asiatische Elefanten haben häufig Probleme, Nährstoffe aufzunehmen. Deshalb mischt der Zoo die Milch entsprechend an.