SOS-Elbe-Meldung – Ölhavarie in Tschechien

Am Dienstagmorgen sind in der Nähe von Usti nad Labem ungefähr 200 Liter Mineralöl in die Elbe gelangt. Der Unfallort liegt etwa 30 Kilometer von der Grenze zu Sachsen entfernt. Ölsperren wurden errichtet. +++

Die sächsischen Behörden sind über das Warnsystem „SOS Elbe“ darüber informiert worden, dass sich heute um 9.45 Uhr bei Velké Březno in der Nähe von Usti nad Labem in dem Elbezufluss Homolsky potok, einem kleinen Zuflussgewässer zur Elbe, ein Unfall ereignet hat. Demnach sind ungefähr 200 Liter Mineralöl in den Zufluss gelangt und Teile davon auch in die Elbe. Der Ort des Unfalls liegt etwa 30 Flusskilometer von der Grenze zu Sachsen entfernt.

Auf tschechischer Seite wurden sofort drei Ölsperren in dem Havariegewässer errichtet, eine weitere Ölsperre in der Elbe bei Hrensko. Auf tschechischer Seite ist es weder im Elbezufluss noch in der Elbe zu einem Fischsterben gekommen. Nach den derzeit vorliegenden Informationen wird nicht mit negativen Auswirkungen oder Gefährdungen auf dem sächsischen Abschnitt der Elbe gerechnet.

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie beobachtet die Gewässergüte der Elbe an der tschechisch-deutschen Grenze in Höhe von Schmilka. Bisher wurden keine Auffälligkeiten registriert. Die Beobachtungen werden fortgeführt.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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