Sozialministerin Clauß eröffnet Zweigwerkstatt der Lebenshilfe Leipziger Land in Borna

Zusammen mit dem Vorsitzenden der Kreisvereinigung Leipziger Land der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Dietmar Wacker, hat Sozialministerin Christine Clauß die neue Zweigwerkstatt für Menschen mit Behinderungen in Borna eröffnet.

Nicht erst seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention haben Menschen mit Behinderungen ein Recht auf Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und auf Teilhabe am Arbeitsleben. »Aber nicht alle Menschen mit Behinderungen können auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig sein – meist auf Grund der Schwere ihrer Behinderung. Dafür brauchen wir Werkstätten wie hier in Borna, die für schwerstbehinderte Menschen eine passgenaue Teilhabe am Arbeitsleben bieten«, sagte Sozialministerin Clauß und bekräftigte damit noch einmal ihr Bekenntnis zu den Werkstätten.

Die Zweigwerkstatt Borna der Lebenshilfe Leipziger Land hat eine Kapazität von insgesamt 90 Plätzen im Arbeitsbereich und von 12 Plätzen im Betreuungsbereich. Sie löst ein Provisorium ab. Der Neubau wurde mit Mitteln aus der Richtlinie des SMS zur investiven Förderung von Einrichtungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen mit insgesamt 2.382.836 Euro gefördert. Die Lebenshilfe Leipziger Land für Menschen mit geistiger Behinderung hat als Bauherr in einer Bauzeit von knapp zwei Jahren eine moderne und funktionale Produktionsstätte für Menschen mit Behinderungen geschaffen. Insgesamt hat der Freistaat seit 1991 fast 107 Millionen Euro in Werkstätten für behinderte Menschen investiert.