Sozialtickets vom Tisch?

Die Einführung eines 24-Stunden-Sozialtickets durch die CVAG scheint vorerst auf Eis gelegt zu sein.

Der zuständige Sozialausschuss der Stadt empfiehlt dem Stadtrat, die entsprechende Vorlage an die Verwaltung zurückzugeben.

Dort soll zusammen mit der CVAG das Konzept für ein Sozialticket noch einmal überarbeitet und neu kalkuliert werden.

Mit dem Sozialticket sollten 40.000 anspruchsberechtigte Chemnitzer für 25 Euro im Monat rund um die Uhr Bus und Bahn nutzen können.

Das zu prüfende Sozialdezernat kam zum Ergebnis, dass ein Großteil der Anspruchsberechtigten bereits günstige Monatskarten besitzen.

Aufwand und Nutzen der Einführung eines derart gestalteten Sozialtickets würden in keinem positiven Verhältnis stehen. Zudem bemängelt das Dezernat 5 zu hohe Extra-Kosten für die Stadt Chemnitz.

In Dresden und Leipzig sind derartige Sozialtickets schon verfügbar. Die Differenz zum Normalpreis wird dabei von der Stadt übernommen.

Interview: Cornelia Utech – Neue Leiterin Sozialamt Chemnitz