Spahn warnt vor Inzidenz-Höhepunkt zu Weihnachten

Sachsen- Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen wird bis Weihnachten stark steigen, damit rechnet Jens Spahn, so heute in der Bundespressekonferenz.

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Auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag ist beschlossen worden, dass die 2G-Regel bundesweit ausgeweitet wird. Außerdem werden die Kontaktbeschränkungen schärfer für Ungeimpfte.

Wie sehen wohl die Feiertage unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Corona-Situation aus? Gesundheitsminister Jens Sphan und RKI-Chef Lothar Wieler haben bei der heutigen Bundespressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage gesprochen. Laut Jens Spahn sind die am Donnerstag getroffenen Entscheidungen viel zu spät gefallen, was die Bettenauslastung auf Intensivstationen zeigen sowie die Zahl der Menschen, die an Corona verstorben sind. Weiterhin sagte er am Freitag in Berlin, dass die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen bald genauso hoch sei wie im letzten Jahr. Diese betrug zum Jahresanfang 5703. Wir werden wahrscheinlich bald die 5000er Marke knacken. 

Ihren Höhepunkt wird die Lage um Weihnachten herum haben, so Spahn. So werden wohl einige Menschen dort behandelt werden müssen, wenn sie sich in der nächsten Zeit ansteckten. Nach Ansicht des Bundesgesundheitsministers liege das an der geringen Impfquote. Vollständig geimpft sind in Deutschland knapp 69 Prozent der Bevölkerung. Die Inzidenzen seien unter Geimpften geringer als unter Menschen, die nicht geimpft sind, so Spahn. Die Konsequenzen für Ungeimpfte hätten schon früher beschlossen werden müssen. Jetzt gehe es an die Umsetzung. 

(Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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