Spannender Kampf um die Spitze

In der Chemnitzer Fußball-Kreisliga ist das Tabellenbild zur Winterpause verzerrt, fielen doch zahlreiche Begegnungen den widrigen Witterungsbedingungen zum Opfer und sollen im Februar nachgeholt werden.

So haben fünf Vereine erst elf Spiele absolviert, während Rapid Chemnitz II bereits 14 Partien in den Beinen hat.

Momentaner Spitzenreiter ist Bezirksklasse-Absteiger TSV IFA Chemnitz II (25 Pkt.), gefolgt von Post Chemnitz und Viktoria Einsiedel (beide 24), die beide erst eine Niederlage einstecken mussten. Auch Stahl Reichenhain (21), das mit sechs Gegentoren die beste Abwehr der Liga stellt, kann sich noch berechtigte Titelchancen ausrechnen und auch Bezirksklasse-Absteiger Blau-Weiß Chemnitz (19) liegt noch hoffnungsvoll im Rennen.

Dagegen hat der dritte Bezirksklasse-Absteiger, Blau-Weiß Röhrsdorf, in der neuen Spielklasse arge Anpassungsprobleme, gewann erst drei seiner 12 Partien.

Den besten Angriff stellt derzeit der ESV Lok Chemnitz, dem 32 Tore in 13 Partien gelangen.

Herausragender Akteur der Liga ist wohl Steffen Karl. Der Ex-Profi schoss in elf Punktspielen 15 der insgesamt 30 Tore für Viktoria Einsiedel, das in einigen Spielen sogar Michael Kompalla zwischen die Pfosten stellte.

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