Sparsam: Sachsen haben den bundesweit geringsten Wasserverbrauch

Gerade einmal 84 Liter Trinkwasser pro Tag hat jeder Sachse im Jahr 2010 verbraucht. Damit lagen die Menschen im Freistaat deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 121 Litern und waren gleichzeitig die sparsamsten in Deutschland. +++

Im Vergleich zur letzten Messung im Jahre 2007 haben die Sachsen damit erneut 1,3 Liter weniger pro Tag verbraucht. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, hatten die Einwohner in Nordrhein-Westfalen mit 135 Litern am Tag den bundesweit höchsten Trinkwasserbedarf.

Auch in Schleswig-Holstein und Hamburg war der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch an Trinkwasser mit jeweils 134 Litern noch überdurchschnittlich hoch, während die Letztverbraucher in Thüringen (89 Liter) und Sachsen-Anhalt (91 Liter) bereits einen sparsameren Wasserverbrauch hatten.

Bundesweit betrug der Anschlussgrad an die öffentliche Wasserversorgung rund 99,3 Prozent, wobei es in den einzelnen Bundesländer noch deutliche Unterschiede gab. In Sachsen betrug er 99,3 Prozent – hier waren im Berichtsjahr 28 032 Einwohner noch nicht ans öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen und mussten sich privat mit Trinkwasser versorgen.