Sparsamer und sicherer: Leipzig setzt auf LED-Lampen

Leipzig - Die Straßenbeleuchtung in Leipzig soll in Zukunft komplett auf LED-Technik umgerüstet werden. Zum einen soll es dadurch eine Energie- und CO2-Ersparnis geben, zum anderen für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum sorgen, weil das neue Licht die Umgebung farbecht widergibt. Grundlage ist der sogenannte Licht-Masterplan.

Der neue Licht-Masterplan der Stadt Leipzig regelt sowohl, welche Leuchten an welchen Stellen im Stadtgebiet eingesetzt werden, aber auch wie die markanten Gebäude des Stadtbildes inszeniert werden.

Daneben geht es auch noch um den Umweltschutz. In sogenannten "Lichtempfindlichen Gebieten" soll einer Lichtverschmutzung vorgebeut werden. Dazu zählen unter anderem Wälder, Wiesen, Parks und Gewässer.

Es kann also in diesen lichtempfindlichen Gebieten auch Bereiche geben, in denen das Licht zukünftig weniger häufig angeschaltet wird. Wie die Stadt betont, bruchen die Leipziger aber keine Angst haben und sollen sich weiter sicher fühlen, heißt es.

Bislang sind in Leipzig rund 10 Prozent der Lampen auf LED-Technik umgestellt. Die Stadt spart dadurch jährlich rund 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom ein. Das entspricht ungefähr der Menge die 300 Vier-Personen-Haushalte im Jahr verbrauchen.