SPD fordert Klarheit zur LKW-Trasse in Dresden-Kaditz

Zu den Planungen bezüglich einer veränderten Lkw-Führung beziehungsweise des von Radebeul gewünschten Ausbaus einer Lkw-Trasse zwischen der Kötzschenbrodaer Straße und Emilienstraße fordert die Dresdner SPD Klarheit. +++

Zu den Planungen bezüglich einer veränderten Lkw-Führung beziehungsweise des von Radebeul gewünschten Ausbaus einer Lkw-Trasse zwischen der Kötzschenbrodaer Straße und Emilienstraße erklärt Richard Kaniewski, Stadtrat und Mitglied im Kleingartenbeirat:

„Wir fordern jetzt Klarheit für Kleingärtner und Anwohner. Deswegen wird die SPD einen Antrag für eine Einwohnerversammlung nach §22 der Sächsischen Gemeindeordnung in den Stadtrat einbringen. Wir werden es nicht länger hinnehmen, dass die Kleingärtner im Unklaren über ihre Zukunft gelassen werden und die Stadt Dresden keinerlei Anstalten macht mit den Betroffenen zu kommunizieren. Schaffen Sie endlich Klarheit, Herr Marx. Eine Einwohnerversammlung wäre dafür genau das richtige Mittel. Die SPD fordert von der Stadtverwaltung Transparenz und einen fairen Umgang mit den Bürgern. Die Einwohnerversammlung könnte helfen den Schaden der bis jetzt angerichtet wurde wieder etwas zu beheben.“

Schon seit längerem halten sich Gerüchte, dass die Landeshauptstadt Dresden eine LKW-Trasse von Radebeul nach Dresden plant. Dies würde aller Wahrscheinlichkeit nach Kleingartenanlagen in Kaditz betreffen, in welchen Sparten in ihrer Existenz bedroht wären. Im Ortsbeirat Pieschen wurden nun Planungen vorgestellt, die fünf mögliche LKW-Trassen vorsehen. Die möglichen Betroffenen wurden darüber aber noch nicht informiert. Die SPD fordert Klarheit für die Kleingärtner und Anwohner und fordert deswegen nun eine Einwohnerversammlung im Sinne der Sächsischen Gemeindeordnung.

Quelle: Richard Kaniewski / SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat

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