SPD: Hochwassererfahrungen der Dresdner sollen Zivilschutz verbessern

Die Dresdner SPD startet nun auf ihrer Internetseite eine Befragung zum Thema Hochwasser. Damit wollen sie die Erfahrungen von vielen Helfern und Helferinnen nutzen um künftig besser vorbereitet zu sein. +++

Wie gut fühlten Sie sich auf das Hochwasser vorbereitet? Welche Erfahrungen haben Sie beim Helfen gemacht? Und welche Empfehlungen haben Sie? Das will die SPD von den Dresdnerinnen und Dresdnern wissen. Die Erlebnisse und Ratschläge sollen in ein Zivilschutzkonzept münden und so helfen, künftige Ereignisse besser zu bewältigen.

„Die vielen tausend Helferinnen und Helfer haben ganz wesentlich dazu beigetragen, dass Dresden das Hochwasser bewältigen konnte. Ihre Erfahrungen sind unglaublich wertvoll und müssen genutzt werden“, so die Dresdner SPD-Vorsitzende Sabine Friedel. „Vor Ort, im konkreten Einsatz, fielen jedem Einzelnen Verbesserungsmöglichkeiten auf: Wo hätte der Durchgangsverkehr eher gesperrt werden müssen? Wo fehlten Informationen zum fachgerechten Sandsackverbau? Wo haperte es mit der Helferkoordination? Diese Erfahrungen wollen wir nutzbar machen.“

Auf www.spd-dresden.de hat die Partei einen Fragebogen eingerichtet. Und hofft nun auf rege Beteiligung. „Wir wollen die Tipps und Empfehlungen über den Sommer einsammeln und auf dieser Basis dann im Herbst Vorschläge für ein verbessertes Zivilschutzkonzept vorstellen.“ Begleitet wird die Aktion mit einer Reihe von Bürgersprechstunden in den vom Hochwasser besonders betroffenen Gebieten. Einen ersten Schritt machen die Sozis gleich selbst: Auf der Rückseite der Einladungskarte ist eine Anleitung zum fachgerechten Sandsackverbau zu finden.

Quelle: SPD