SPD und Bürgerbündnis für Sportzentrum in der Neustadt

Es werden Alternativen für das Postgelände gefordert. +++

„Ein Sport- und Jugendzentrum mitten in der Dresdner Neustadt, das wär’s doch!“, finden die Ortsbeiräte Christoph Meyer (SPD) und Martin Schulte-Wissermann (Bürgerbündnis). Die beiden haben gemeinsam ein Positionspapier ausgearbeitet und stellen es zur Diskussion. Darin schlagen sie eine Alternative zu noch einem Einkaufszentrum vor, nämlich: „die Errichtung eines neuen Stadtteilzentrums mit einer Mischnutzung aus öffentlichen, sozialen und stadtteilbezogenen Angeboten. Hierbei“, so die Ortsbeiräte, „sollen insbesondere bislang im Stadtteil unterrepräsentierte Angebote im Vordergrund stehen: Sport- und Jugendzentrum, Jugend- und Altenarbeit, Ortsamt/Bürgerbüro, Schule und Kindertagesstätte.“ 

„Neue Einrichtungen des Gemeinbedarfs sind für alle Altersgruppen vonnöten“, meint Schulte-Wissermann und verweist darauf, dass nicht nur die Geburtenraten steigen, sondern künftig auch die Zahl der Schülerinnen und Schüler, der Jugendlichen, der jungen Erwachsenen im Stadtteil. „Und hier fehlen Angebote. Genau da müssen wir etwas tun“, hakt Ortsbeirat Meyer ein: „Ein neuer Standort für ein Jugendzentrum mit entsprechend qualifizierten Angeboten würde hier eine Alternative schaffen. Ebenso fehlen in der gesamten Neustadt Sport- und Freizeitmöglichkeiten für die erwachsene Bevölkerung.“ Eine Machbarkeitsstudie, finden die beiden Ortsbeiräte, sollte daher prüfen, inwiefern ein kommerziell betriebenes Sportzentrum in Einklang mit einer breiten Palette an kommunalen Einrichtungen zu bringen ist. Schließlich biete z.B. das Postgelände genügend Platz, um auch das Ortsamt mit dem Bürgerbüro Neustadt wieder an einem zentraleren Standort im Ortsamtsgebiet unterzubringen. „Auch ein Parkhaus als Teil dieses neuen Stadtteilzentrums am Rande der Äußeren Neustadt wäre ausgesprochen begrüßenswert“, so Schulte-Wissermann abschließend.

Die Neustädter SPD begrüßt die Debatte um eine Entwicklung des Postareals an der Königsbrücker Straße. Die Pläne der Projektgesellschaft für ein weiteres Einkaufszentrum stoßen dabei aber auf ihren Widerstand. „Endlich kommt die Planung für das Postgelände in Schwung. Die SPD fordert schon seit längerem eine Weiterentwicklung des Areals zum Stadtteilzentrum“, sagt Swen Steinberg, Vorsitzender der Neustädter SPD. „Dabei muss aber darauf geachtet werden, was der Stadtteil benötigt. Denn nach der Bautzner Straße (REWE) und dem Albertplatz (Edeka) ist ein weiterer Lebensmittelmarkt überflüssig.“

Quelle: SPD-Ortsbeirat

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar