Spendenaufruf für Deportiertendenkmal

Am heutigen Montag sammeln Abgeordnete des sächsischen Landtages Spenden für das Deportiertendenkmal im Leipziger Hauptbahnhof. Die Gedenkinstallation am Bahnsteig Nummer 24 benötigt noch immer Spendengelder. +++

Insgesamt 10.000 Euro werden benötigt, damit das Denkmal, in Form eines Koffers, am Gleiskopf des Bahnsteigs 24 aufgestellt werden kann.

Die Landtagsabgeordneten Cornelia Falken (Die Linke), Sebastian Gemkow (CDU), Miro Jennerjahn (Bündnis 90/Die Grünen), Anja Jonas (FDP), Holger Mann (SPD), Dirk Panter (SPD) und Dr. Monika Runge (Die Linke) bitten öffentlich um Spenden für die Gedenknistallation.
Zudem werden die Abgeordneten ab 13.30 Uhr auf dem kleinen Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof stehen, auf dem auch die Installation gezeigt wird. Diese Spenden-Sammelaktion soll die letzten Gelder zusammen bringen. 
Die Leipziger Abgeordneten erklären: „Geschichte soll gegenwärtig und auch zukünftig präsent sein. Deshalb halten wir dieses Projekt zur Erinnerung für sehr wichtig, welches wir auch persönlich finanziell unterstützt haben.“
Mit dem Denkmal auf dem Hauptbahnhof soll allen deportierten Menschen gedacht werden, die mit den Zügen der Deutschen Reichsbahn aus Leipzig in die Konzentrationslager verschleppt wurden. 
Die Abgeordneten erklären weiter: „Wer nach einer Spendenmöglichkeit – gerade in der Adventszeit – sucht: Jeder Euro für dieses Projekt ist sehr willkommen. Jede noch so kleine Spende zählt.“ 
Das Denkmal ist eine Arbeit des Leipziger Künstlers Roland Steckel. Auf dem Sockel ist eine Inschrift und ein Koffer als Symbol für die Verschleppung in die Konzentrationslager angebracht.  Die Installation wird auf dem Museumsbahnsteig Nummer 24 entstehen und am 27. Januar 2012, dem Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, eingeweiht.
Wer sich durch Spendengelder an diesem Projekt beteiligen möchte, kann dies bei folgendem Spendenkonto tun: 
Name:         Friedenszentrum Leipzig e.V.Konto-Nr.:   307 604 507BLZ:             860 95 604Volksbank Leipzig eGVerwendungszweck: Gedenkinstallation Hbf.