Spendenkommission gibt 36.600 Euro für Hochwasseropfer frei

Die Spendenkommission der Stadt Chemnitz hat in ihrer Auftaktsitzung am Mittwochnachmittag über die Auszahlung erster Spenden befunden: Zehn Tage nach der Flut schlug das Gremium insgesamt rund 36.600 Euro für 23 Hochwasseropfer vor.

Zuerst entschieden die Mitglieder über Fälle, in denen die Flut die größten Schäden verursacht hatte und in denen keine Versicherung aufkommt. Nach Prüfung der Bedürftigkeit wird das Geld umgehend überwiesen.

Bislang sind auf dem Spendenkonto der Stadt Chemnitz 53.275 Euro eingegangen. Für eine möglichst gerechte Verteilung hat die Stadt eine Spendenrichtlinie erlassen. Ziel ist, mit Hilfe der Unterstützung zunächst ein Stück Alltag wieder zu ermöglichen, etwa, indem der Kühlschrank oder die Waschmaschine ersetzt wird.

„Ich bin froh, dass die Spenden helfen, für das Notwendigste zu sorgen“, sagt Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig.

Die Spendenkommission tagt einmal wöchentlich. Grundlage ihrer Arbeit sind die Protokolle der Vor-Ort-Begehungen durch die Teams der Stadtverwaltung. Sie begutachten die am Bürgertelefon abgegebenen Schadensmeldungen. Bislang wurden 229 Schäden gemeldet und 163 Haushalte besucht.

Einer ersten Schätzung zufolge belaufen sich die beim Hochwasser entstandenen Schäden in Chemnitz auf fast 25 Millionen Euro.

Das städtische Spendenkonto zur Unterstützung der Opfer des Hochwassers:
Kontonummer: 3737370000
Bankleitzahl: 870 500 00 (Sparkasse Chemnitz)
Kennwort: Hochwasser
Empfänger: Stadt Chemnitz

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