Spendenrekord bei Küchenparty im Kastenmeiers

Dresden - Bei der vierten Küchenparty im Kurländer Palais stellte das Kastenmeiers einen Spendenrekord von mehr als 54 500 Euro auf. Sie gehen je zur Hälfte an zwei Vereine, den Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V. und den Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen e.V.

Genau 276 Gäste wollten sich diese letzte Küchenparty im Kurländer Palais nicht entgehen lassen und sorgten für ein volles Haus. In wenigen Monaten 2019 zieht das Restaurant „Kastenmeiers“ ins Taschenbergpalais, mit ihm die Tradition der Küchenparty, die 2020 am neuen Ort fest eingeplant ist. „Wir freuen uns riesig über diesen Spendenrekord“, sagt Gerd Kastenmeier. „Aber auch über die vielen begeisterten Rückmeldungen zum Genuss der Speisen und Weine. Die Gäste haben sich spürbar wohlgefühlt, und auch die Gastronomen schätzen die familiäre Atmosphäre. Ihnen gilt ein ganz großer Dank, dass sie den Abend mitgestaltet haben.“

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Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V.

Der Aufwind e.V. möchte mit den Einnahmen der „Küchenparty“ wieder sein Schulranzenprojekt finanzieren. „Diese Spendensumme ist unfassbar“, so die erste Reaktion der Vereinsvorsitzenden Petra Lauber. „Mit dem Geld könne wir wie geplant 425 Schulranzen für Schulanfänger kaufen, deren Eltern sich das nicht leisten können.“ Das Projekt wird organisatorisch vom Amt für Kindertagesbetreuung und dem Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen Dresden unterstützt. „Ein eigener Ranzen stärkt das Selbstwertgefühl und macht Freude auf das Lernen“, erklärt Petra Lauber. „Darüber hinaus bleiben genug finanzielle Mittel, um Fachkräfte für ein Alphabetisierungsprojekt an einer Dresdner Förderschule finanzieren. Sie sollen sich um jene benachteiligten Kinder kümmern, die es nicht schaffen würden, am Ende der Grundschulzeit lesen und schreiben zu können.“

Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen e.V.

Der Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen e.V. benötigt die Spendengelder für ein Kinderhaus, das nach 20 Jahren Nutzung für eine neue Familie umgebaut und renoviert werden soll. „Wir wollen für die neuen Hauseltern, die wir momentan noch suchen, privaten Wohnraum als Rückzugsmöglichkeit schaffen, um ihnen für das Zusammenleben mit  bis zu sieben Kindern beste Bedingungen zu bieten.“, erklärt die Geschäftsführerin Sylvia Plättner. „Dass wir nun mit ca. 25 000 Euro planen können, damit haben wir niemals gerechnet und sind einfach nur dankbar für das Engagement der Organisatoren und Gäste.“ In einem Albert-Schweitzer-Kinderdorf werden Kinder aufgenommen, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können. Sieben Häuser und eine Außenstelle in Brockwitz gehören zum Verbund in Sachsen. Derzeit betreut der Verein 20 Kinder in Moritzburg-Steinbach und in der Außenstelle Brockwitz sowie 14 Kinder in Dresden.

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