Spendenrekord für Nothilfeeinsätze der Dresdner Hilfsorganisation arche noVa

Mehr als eine Millionen Euro Spenden erhielt die Hilfsorganisation mit Sitz in Dresden. Fluthilfe in Deutschland und Tschechien im Juni des vergangenen Jahres sowie für die Nothilfe nach dem Tsunami im November auf den Philippinen. +++



arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. verzeichnete 2013 mit mehr als einer Millionen Euro das höchste Spendenergebnis in seiner Geschichte. Das geht aus dem soeben veröffentlichten Jahresbericht der Hilfsorganisation mit Sitz in Dresden hervor. Dazu beigetragen haben vor allem die Spendeneinnahmen für die Fluthilfe in Deutschland und Tschechien im Juni des vergangenen Jahres sowie für die Nothilfe nach dem Tsunami im November auf den Philippinen.

„Wir sind von der großen Hilfsbereitschaft unserer Spender überwältigt“, sagt Finanzadministrator und Mitglied der Geschäftsleitung, Frank Engel. „Mit den Spenden konnten wir 2013 unser umfassendes Fluthilfeprogramm starten. Noch heute unterstützen wir mit intensiver Beratung und Finanzhilfen gemeinnützige Einrichtungen, wie Kindergärten und Sportvereine beim Wiederaufbau.“  Auf den Philippinen startete arche noVa unmittelbar nach der Katastrophe im November 2013 einen Nothilfe-Einsatz und trägt derzeit mit Wasser- und Sanitärsystemen zum Wiederaufbau zerstörter Schulen und Kindertageseinrichtungen bei.

Neben den hohen Einnahmen nach den beiden großen Katastrophen des Jahres erhielt arche noVa mit 360.817 Euro auch zahlreiche Spenden ohne Projektbindung. „Unsere Unterstützer geben uns den notwendigen Handlungsspielraum, um dort aktiv zu werden, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird. Für diese Unterstützung sind wir besonders dankbar. Sie ermöglicht beispielsweise unsere Einsätze in Pakistan, Myanmar oder auch Mali, wo wir unsere Expertise entsprechend im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene arbeiten.“

Die Gesamteinnahmen von arche noVa sind 2013 auf einen Höchststand von 5.928.872 Euro gestiegen. Dahinter stand auch eine zunehmende Förderung durch staatliche Stellen, insbesondere durch das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. . „Wir haben uns in den vergangenen Jahren einen guten Ruf erarbeitet. Die Qualität und Transparenz unserer Arbeit entspricht den hohen Anforderungen, die öffentliche Stellen an Organisationen in der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit stellen“, betont Frank Engel. 2013 war die Nothilfe in Syrien das Projekte von arche noVa, das die größte staatliche Unterstützung erhielt.

arche noVa hat 2013 insgesamt 3.732.145 Euro in Auslandsprojekten ausgegeben. Die Organisation führte gemeinsam mit ihren lokalen Partnern Hilfseinsätze in 14 Ländern durch. Der Anteil der Ausgaben für allgemeine Verwaltung, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit lag mit 205.636 Euro bei 4,27 Prozent.

Der aktuell erschienene Jahresbericht 2013 von arche noVa – Inititative für Menschen in Not e.V. ist als Download auf der Internetseite www.arche-nova.org verfügbar.

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