Spielabbruch! – HC Elbflorenz scheitert am eigenen Hallenboden!

Dresden - Ein Satz mit X - Das war nix! Das Heimspiel des HC Elbflorenz gegen den ASV Hamm-Westfalen war fast so schnell vorbei, wie es angefangen hatte. Nach einem sportlich guten Auftakt der Heimmannschaft kam das Spiel bereits in der 16. Minute zum erliegen. Wegen Unbespielbarkeit des Hallenbodens brach das Schiedsrichtergespann die Partie nach einer Viertelstunde endgültig ab.

Was war passiert? Nach einigen Ausrutschern der Gastmannschaft in den ersten Angriffen unterbrachen die Schiedsrichter zunächst die Partie, um den an einigen Stellen zu glatten Hallenboden reinigen zu lassen. Als die Polierversuche des Hallenpersonals keine Besserung brachten, setzten die Schiedsrichter dem Gastgeber ein Ultimatum von noch einmal 15 Minuten Unterbrechung, um die ihrer Einschätzung nach zu große Verletzungsgefahr zu beseitigen. Trotz intensiver Bemühungen gelang es aber nicht, die Bespielbarkeit des Bodens entscheidend zu verbessern. So endete die Partie nach nur einer Viertelstunde beim Stand von 6:6. Was blieb, waren fragende Gesichter von Fans und Spielern, wie es zu diesem Kuriosum kommen konnte. Ein sichtlich konsternierter Manager stellte sich anschließend den Fragen der Presse und gab einen Ausblick, welche Konsequenzen dieses Novum der Dresdner Bundesligahandballgeschichte bedeutet. Allerdings könnte es für den HCE noch bitterer kommen und die Begegnung nachträglich am grünen Tisch entschieden werden - in dem Falle dann höchstwahrscheinlich mit einem Sieg für die Gäste. Für die zahlreich erschienen Zuschauer gibt es zumindest ein Trostpflaster: Der Verein hat bereits signalisiert, dass die Fans für den Heimspiel-Quickie entschädigt werden sollen.

© Sachsen Fernsehen
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