Spielen und leben in einem Denkmal

13.000 Kulturdenkmäler hat Dresden, dazu noch acht großflächige Denkmalschutzgebiete. Ein Projekt, das im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde, ist die Sanierung der Kita Rasselbande in der Dresdner Seevorstadt. +++

Spielen und leben in einem Denkmal. Für die Kinder und Erzieher in der Kita Rasselbande auf der Gret-Palucca-Straße in der Dresdner Seevorstadt ist das Alltag. Das Gebäude aus den 60er Jahren wurde im vergangenen Jahr fertig saniert. Das Haus entstand nach einem Entwurf von Architekt Helmut Trauzettel und war damals im internationalen Vergleich fortschrittlich. 2004 wurde die Kita unter Denkmalschutz gestellt.

Interview im Video mit Bettina Englicht, Leiterin Kita Rasselbande

Positiv sieht die Leiterin auch die Barrierefreiheit der Einrichtung. Nur etwas mehr Platz hätte sie manchmal gern zur Verfügung, den kann das Denkmal nicht bieten.

Anforderungen der heutigen Nutzung und den Erhalt von Denkmälern unter einen Hut zu bringen, das ist die tägliche Aufgabe der Dresdner Denkmalschützer. 

Interview im Video mit Bernhard Sterra, Abteilungsleiter Denkmalschutz

Eine Möglichkeit, Dresdner Denkmäler zu besichtigen, die sonst verschlossen sind, bietet sich wieder am Tag des offenen Denkmals. In diesem Jahr am 9. September. Das Thema ist kurz und knapp „Holz“. Die Eröffnung wird im Chinesischen Pavillon auf dem Weißen Hirsch gefeiert.

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