Sport hat mit Corona-Welle zu kämpfen

Chemnitz- Der Sport in Chemnitz wird von der Corona-Welle erfasst.

Nicht das Virus selbst, sondern die Eindämmungs-Maßnahmen treffen die Vereine. In der Basketball-Bundesliga wird der 30. Spieltag verschoben. Bei den Floorballern steht das nächste Pokalspiel auf der Kippe. Die Saison des Eishockeys ist vorzeitig beendet. Und auch die 3. Liga des deutschen Handballbundes steht vor dem Aus.

Die Basketball-Bundesliga reagiert auf Corona. Der 30. Spieltag in der ersten Bundesliga ProA wird ausgesetzt. Das Spiel der NINERS Chemnitz gegen die Artland Dragons wird vorerst nicht stattfinden. Ein Ausweichtermin steht noch nicht fest. In den kommenden Wochen beruft die Liga eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein. Dort wird besprochen, wie die Vereine mit den Herausforderungen umgehen können.

In der ersten Floorball-Bundesliga wird noch über das weitere Vorgehen diskutiert. Nach jetzigem Stand findet das Spitzenspiel gegen Weißenfels morgen wie geplant in der Schlossteichhalle statt. Der Verein meldete dem Gesundheitsamt das Spiel mit 300 erwarteten Zuschauern an. Hingegen dazu wird das Finaltunier kommende Woche in Berlin höchstwahrscheinlich abgesagt.

Für alle Eishockeyteams bedeutet diese Welle ein vorzeitiges Saisonaus. Ab dem 17. März wird sowohl der Trainingsbetrieb als auch der Wettkampfbetrieb 2019/2020 eingestellt. Diese Einstellung bedeutet gravierende Einschnitte und damit keine Meister der jeweiligen Ligen. Für die U20-Mannschaft der Crashers bleibt abzuwarten, was diese Eingrenzung für das Aufstiegsziel bedeutet.

Spätestens am Donnerstagabend war klar, wie es für den HV Chemnitz weiter gehen wird. Das Spiel der 3. Liga der Frauen beim SV Halle-Neustadt II findet nicht statt. Wie es nun genau für die Mädels vom HVC in der Saison weiter geht, ist noch nicht gewiss.

Der Coronavirus hält die Welt definitiv in Atem. Für die nächsten Wochen wird der Wettkampfbetrieb komplett eingestellt.