Sport verbindet

Am Sportgymnasium Chemnitz spielen minderjährige Flüchtlinge und Schülerinnen und Schüler gemeinsam Basketball.

Vor drei Wochen wurde das Projekt gestartet. Seitdem werden die Jugendlichen von Toni Dirlic trainiert, der auch sportlicher Leiter des Basketball-Bundesligisten ChemCats ist.

Bei der wöchtlichen Sportstunde sind neben zahlreichen jungen Flüchtlingen immer auch zehn bis fünfzehn Sportgymnasiasten mit dabei. Alle Beteiligten haben dabei vor allem eins: Spaß am Sport.

Interview: Steffen Kamprad, Schulleiter Sportgymnasium Chemnitz

Anfang November waren knapp einhundert unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge in das „Haus des Sports“ im Sportforum eingezogen.

Einige Eltern, der nebenan im Sportinternat untergebrachten Schüler, hatten daraufhin Bedenken geäußert. Doch die Realität hat gezeigt, dass es ein friedliches Miteinander im Sportforum gibt.

Interview: Steffen Kamprad, Schulleiter Sportgymnasium Chemnitz

Die derzeit einhundert jungen Asylsuchenden, die überwiegend aus Syrien, Afghanistan und Pakistan stammen, werden rund um die Uhr von pädagogischen Fachkräften der Arbeiterwohlfahrt und der Heim gGmbH betreut.

Ab dem Frühjahr sollen minderjährige Flüchtlinge ohne Begleitung dann in neu geschaffenen Unterkünften untergebracht werden.

Das „Haus des Sport“ wird ab März komplett für die Internatsnutzung saniert. Bis dahin will das Sportgymnasium mit den dort wohnenden Jugendlichen nicht nur sportlich zusammenarbeiten.

Interview: Steffen Kamprad, Schulleiter Sportgymnasium Chemnitz

Das gemeinsame Basketball-Training ist für die jungen Flüchtlinge eine willkommene Beschäftigung.

Beim Chemnitzer Sportgymnasium ist man bestrebt, dieses Projekt weiter zu verfolgen, auch wenn die ausländischen Jugendlichen nicht mehr auf dem Gelände des Sportforums wohnen.