Sportgericht lehnt Beschwerde der SG Weixdorf ab

Das Sportgericht des Sächsischen Fußballverbandes hat die Beschwerde der SG Weixdorf zurückgewiesen. Der Verein hatte trotz sportlichen Abstieges den Verbleib seiner ersten Männermannschaft in der Landesklasse Ost beantragt. +++

Der Antrag wurde vom SFV – Vorstand abgelehnt. Grund des Antrags war die verspätet abgegebene Aufstiegsverzichtserklärung des aufstiegsberechtigten Vereins SV Rot – Weiß Bad Muskau.

Der Verein begründete seine Beschwerde im Wesentlichen damit, dass die vom aufstiegsberechtigten Verein verspätet abgegebene Erklärung eine „Zwangs“ – Einordnung in der Wernesgrüner Sachsenliga zur Folge haben müsse und sich damit die Anzahl der Absteiger aus der Landeskasse Ost um einen Verein, die SG Weixdorf, vermindere. Jedenfalls müsse die Klasse um einen Platz aufgestockt werden.

Das Sportgericht ist zu der Auffassung gelangt, dass die Beschwerde des Vereins unbegründet ist, da es sich bei der Meldefrist um eine reine Ordnungsfrist handelt. „Es sind keinerlei Anhaltspunkte ersichtlich, dass im Falle eines Fristversäumnis ein Zwangsaufstieg als Folge in Betracht käme“, heißt es in der Urteilsbegründung. „Mit den Fristregelungen will der Verband erreichen, dass sich die Vereine schon frühzeitig erklären. Nur so k ann ein geregelter Spielbetrieb für die kommende Spielzeit organisiert werden. Verstöße haben aber mitnichten einen Zwangsaufstieg zur Folge, der mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen für den Verein verbunden sein kann“ , erklärt Stephan Oberholz, SFV – Vizepräsident für Recht und Satzungswesen. „Dieses Sportgerichtsurteil sorgt für Rechtsklarheit in Bezug auf ähnliche Fälle in der Zukunft“, so Oberholz weiter.

Die SG Weixdorf kann innerhalb von zwei Tagen Berufung gegen das Urteil einlegen.

Quelle: Sächsischer Fußball-Verband e.V.