Sportliche Betätigung macht glücklich!

An Mannschaftsport ist aktuell zumindest auf Amateurebene nicht zu denken. Die Sportplätze sind gesperrt, Mannschaftstraining ist verboten. Wenn alles gut geht, soll der Sportbetrieb im Dezember wieder aufgenommen werden. Individualsport mit Personal Trainern wird ebenfalls schwierig, denn die Fitnessstudios blieben ebenfalls geschlossen. Trotzdem bitte kein Trübsal blasen! Sport geht immer noch, wenn auch anders, als gewohnt.

Selbstständig fit bleiben

Die einzige Möglichkeit, sich fit zu halten ist momentan das individuelle Training. Gute Tipps für einen sportlichen Start in den Tag bietet unser Fernsehbeitrag hier. Dies ist leider keine echte Alternative beispielsweise für den Mannschaftssport. Mit seinen Jungs den Gegner zu schlagen, ist eben nicht nur Sport, viele wissen, was gemeint ist! Fußballtraining ist momentan schwer bis gar nicht umsetzbar, besonders angesichts der Kontaktbeschränkungen. Ein effektives Workout hilft dabei, einem Muskelabbau vorzubeugen. Dieser droht unweigerlich, wenn das Training für viele Wochen gänzlich wegfällt. Für das Training werden keine besonderen Hilfsmittel benötigt. Ein effektives Workout lässt sich auch gänzlich ohne Geräte und Gewichte aus dem Fitnessstudio gestalten. Übungen gibt es viele, zum Beispiel Pilates. Der Sport stärkt mit fließenden Bewegungen die Körpermitte. Die Bewegungen erinnern an eine Mischung aus Yoga und Kampfsport, und werden zu Unrecht als "Frauensport" abgetan. Neben dem Muskelaufbau an Bauch, Becken und Rücken sorgt Pilates für eine bessere Atmung. Den ganzen Körper in Schwung bringt Tanzen. Der Club hat zwar geschlossen, aber ein Tanz mit dem Partner oder der Partnerin ist auch in der Wohnung möglich. Mehr als die Lieblings-CD benötigt man nicht.

Übrigens, Tanzen soll nicht nur fitter machen, es regt auch das Gehirn an. Auch wenn es nicht jedem sein Ding ist, Joggen und Radfahren sind wunderbare Ausdauersportarten, bei denen ebenfalls alle Muskelgruppen aktiviert werden. Fitnessprogramme, die ausschließlich in der Wohnung stattfinden, können allerdings dem Immunsystem schaden. Neben Bewegung und gesunder Ernährung gehört der Aufenthalt an der frischen Luft zu den wichtigen Elementen, die Erkältungskrankheiten verhindern. Für das Laufen sind keine besonderen Utensilien nötig. Sportkleidung und anständige Laufschuhe reichen, um eine Runde durch den Park zu laufen. Eine Alternative ist eine Radtour. In Familie lässt sich so ein aktiver Wochenendausflug gestalten, der fit hält und der Familie eine wichtige gemeinsame Zeit beschert.

Fit für die hoffentlich bald wieder stattfindenden nächsten Wettkämpfe

Wer über den November fit bleibt, hat es leichter, wenn der Wettkampfbetrieb wieder beginnt. Dass es eine lange Vorbereitungszeit gibt, ist aufgrund des engen Spielplans nicht zu erwarten. Eine gute Fitness zum Restart in den Mannschaftssport ist für den sportlichen Erfolg entscheidend.

Übrigens, wer Fußball als privaten sportlichen Ausgleich gewählt hat, sollte Verletzungen der Muskeln durch gutes Aufwärmen vorbeugen, gegen Knochenverletzungen gibt es zumindest für die Beine Schienbeinschoner und wer im Tor steht, darf auch einen Kopfschutz tragen, darüber lacht man schon lange nicht mehr. Ein unbeabsichtigter Tritt, eine schnelle Armbewegung, in der Hektik des Spielgeschehens, kann schwere Verletzungen verursachen. Diese Gefahr erkannten Fußballer schon zeitig, denn bereits im 19. Jahrhundert trugen die ersten Spieler verschiedene Arten von Protektoren. Pflicht wurde es allerdings erst viel später. Die FIFA machte speziell die Schienbeinschoner bei der Weltmeisterschaft 1990 obligatorisch. 

Heute sind sie nicht nur im Fußball verpflichtend, sondern auch im Hockey und im Eishockey. Der Puck besteht aus Hartgummi und kann deutlich über 100 Kilometer pro Stunde schnell werden. Wenn er auf das Schienbein knallt, reduziert ein Schutz die Verletzungsgefahr deutlich. Heute gehören Schienbeinschoner zur normalen Ausrüstung. Den ersten Beinschutz gab es schon im Altertum. Damals verwendeten Soldaten schwere metallische Beinschienen. Polizisten schützen im Einsatz ihre Beine noch heute damit. Allerdings ist der Schutz deutlich leichter als damals.