Sportminister Roland Wöller in Chemnitz

Chemnitz kann noch immer mit Olympiasiegern glänzen, auch Weltmeister kommen aus unserer Stadt.

Sie stehen an der Spitze eines Systems, das ohne Nachwuchs allerdings nicht auskommt. Wie man den ins die Vereine bekommt und wie selbige dafür unterstützt werden müssen, darüber wurde gestern Abend in Chemnitz diskutiert.

Er ist auf Tour vor Ort in Sachsen, der sächsische Sportminister Roland Wöller. Zahlreiche Stationen liegen bereits hinter ihm. Nach Zittau, Grimma, Reichenbach im Vogtland und Dippoldiswalde war er am Montag in Chemnitz.
Einer Stadt die sich selbst gern als Sportstadt bezeichnet. Zahlreiche Olympiasieger und Weltmeister sind dafür sicherlich der Beweis, doch die Glanzzeiten sind lange her. Dennoch zeigte sich der Minister beeindruckt.

Interview: Roland Wöller (CDU) – Sächsischer Sportminister

Genau den sollte man auf keinen Fall vergessen, denn auch aus ihm kommen mitunter die Olympiasieger und Weltmeister. Dabei darf aber auch nicht vergessen werden, dass gerade Chemnitz mit seinem Sportgymnasium
einen großen Teil für die Sportförderung unternimmt.

Interview: Roland Wöller (CDU) – Sächsischer Sportminister

Nichtsdestotrotz haben auch die Stadien, wie das des Sportforum in Chemnitz, bessere Zeiten erlebt. Ob es die wieder erleben wird, ist im Moment noch unklar, denn darüber haben die Stadträte das letzte Wort, voraussichtlich im kommenden Monat.

Schließlich ist das Sportforum ein Teil der Sportentwicklungsplanung.
Interview Heidemarie Lüth (Die Linke) – Sportbürgermeisterin Chemnitz
Die Zeit drängt also, das wurde auch bei der anschließenden Diskussion mit Sportminister, Sportbürgermeisterin sowie Vertretern von Landes- und Stadtsportbund deutlich.

Hier ging es vor allem um die Vereinsarbeit, die gerade in Bezug auf die Integration und Förderung von Jugendlichen mehr als wichtig ist, das weiß auch der Minister.

Interview: Roland Wöller (CDU) – Sächsischer Sportminister

Welch weißer Satz. Gehör findet er zwar, nur die Umsetzung gestaltet sich in Sachsen oftmals schwierig, vor allem angesichts von fehlenden Nachwuchs in den Sportvereinen.

Interview: Roland Wöller (CDU) – Sächsischer Sportminister

Die Liste der Aufgaben ist groß und dürfte sich mit dem Bedarf an finanziellen Mitteln decken. Bekanntlich geht das eine ohne das andere nicht auch wenn im Breitensport sehr viel auf ehrenamtlicher Basis läuft. Der bekommt zwar Geld für die Sanierung seiner Sportstätten, doch das reicht meist nur für das Nötigste, ein Fakt der auch der Chemnitzer Sportbürgermeisterin bewusst ist.

Interview: Heidemarie Lüth (Die Linke) – Sportbürgermeisterin Chemnitz

Viel Arbeit liegt noch vor den Vereinen, die trotzdem vom Landes- und damit Stadtsportbund so gut es geht unterstützt werden. Das Alles für einen guten Breiten- aber auch Spitzensport der schließlich auch das Aushängeschild für Sachsen ist.

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