Sprungschanze in Grüna feiert 60-jähriges Bestehen

Mitten im Rabensteiner Wald unweit des Forsthauses Grüna befindet sich die Gussgrundschanze.

An diesem Samstag wird das 60-jährige Jubiläum der Sprungschanze gefeiert, die vom „Wintersportverein Grüna e.V.“ betrieben wird. Die Historie der Schanze reicht jedoch noch weiter zurück. Bereits im Jahr 1925 wurden in der Region die ersten Versuche des Skispringens unternommen.

Interview: Frank Albrecht, Wintersportverein Grüna e.V.

Im Jahr 1948 gründete sich in Grüna eine erste Wintersportsparte mit 20 Mitgliedern, die sich für den Bau einer Sprungschanze stark machten. Nach dem Erhalt der Genehmigungen begannen 1953 die Schachtarbeiten im Gussgrund. Zwei Jahre später wurde dann ein hölzener Sprungturm errichtet.

Interview: Frank Albrecht, Wintersportverein Grüna e.V.

In diesem Jahr sollte das Jubiläumsspringen eigentlich ebenfalls am 5. Februar stattfinden. Doch aufgrund von Schneemangel im Winter wird die Veranstaltung nun an diesem Samstag als Mattenspringen durchgeführt.

Ab 11 Uhr wird das Training auf der großen Gussgrundschanze beginnen. Pünktlich 14 Uhr wird der erste von zwei Wertungssprungläufen starten. Erwartet werden mehr als fünfzig Springer aus Sachsen und Tschechien, die in die Fussstapfen von so manchen bekannten Athleten treten, die hier bereits hinuntergesegelt sind.

Interview: Frank Albrecht, Wintersportverein Grüna e.V.

Ganz so weit wird es am Samstag nicht hinuntergehen. Der Schanzenrekord liegt bei 43 Metern. Dennoch erfordert es einigen Mut, die Spur des 18 Meter hohen Sprungturms hinunter zu gleiten, der 1989 durch eine modernere Stahlkonstruktion ersetzt wurde.

Mittlerweile zählt der Wintersportverein Grüna 36 aktive Skispringer im Alter von vier bis 52 Jahren, darunter auch zehn Mädchen. Neben der großen Schanze gibt es im Gussgrund noch drei kleinere Schanzen für Trainingssprünge.

Am Samstag wird jedoch die große Schanze im Mittelpunkt stehen, die hoffentlich auch in den kommenden Jahren noch viele Skisprungtalente begrüßen kann.

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